| 110 Beiträge - Gelegenheitsposter
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Zitat In einem Internetforum fand ich kürzlich den Beitrag eines Bloggers namens "Franklin", der sich über einen Vortrag lustig machte, in dem ich das Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern bei der unbezahlten Fürsorgearbeit behandelt hatte. Er schrieb: "Frauen ziehen also immer noch den Kürzeren. Sie müssen sich um Kinder, Alte und Haushalt kümmern (die Haustiere hat sie dabei noch vergessen). Wer sagt eigentlich, dass sie müssen? Wer zwingt sie dazu? Das Patriarchat, verkörpert durch den Herrn und Gebieter daheim?" Ganz offensichtlich hat "Franklin" ein sehr eingeschränktes Verständnis von "müssen": Er versteht es in erster Linie als äußeren Zwang. Seither denke ich über das Müssen nach. Oder, um es in einem klassischen philosophischen Ausdruck zu formulieren, über die Pflicht. Was bedeutet es, etwas zu müssen? Auch die männliche Philosophie hat sich natürlich mit der Frage beschäftigt, inwiefern Menschen zu einem moralischen (also nicht bloß zweckrationalen, bequemen oder egoistischen) Handeln fähig sind, und was sie dazu bringt, Pflichten zu erkennen und sich entsprechend zu verhalten. Insbesondere Kant hat das pflichtgemäße Handeln freier Menschen, die den Aufforderungen der Vernunft auch und gerade dann folgen, wenn sie nicht dazu gezwungen sind, ins Zentrum seiner Philosophie der Aufklärung gestellt. Die aufgeklärte Vernunft, so Kant, kann sich nicht damit begnügen, nur das zu tun, was von ihr verlangt wird. Aber natürlich kann sie auch nicht einfach bloß der eigenen Lust oder den egoistischen Interessen folgen. Sondern sie muss sich ihres eigenen Verstandes bedienen, um zu erkennen, was in einer gegebenen Situation richtig ist. Von einer solchen Kultur der freien, vernunftgemäßen Pflichterfüllung hat sich die heutige Alltagskultur weit entfernt. Zunehmend ist es selbstverständlich geworden, sich nur dann zu etwas verpflichtet zu fühlen, wenn dies von außen auferlegt wird. Alles, was nicht per Gesetz verboten ist, gilt als erlaubt. Mehr noch: die Pflichterfüllung und sogar die bloße Gesetzestreue scheinen immer mehr zu einer Frage des Preises zu werden. (...) Auf jeden Fall bietet sie mir eine Möglichkeit, besser zu verstehen, was Menschen wie den Blogger "Franklin" dazu bringt, ganz offensichtliche Dinge nicht zu sehen: dass Kinder versorgt werden müssen, und zwar ohne jede weitere Begründung, dass Umweltschutz richtig ist, auch wenn er teuer sein mag, dass Liebesbeziehungen gegenseitige Verpflichtungen mit sich bringen, auch wenn sie nicht explizit eingefordert werden. Es fehlt dabei nicht an Intelligenz oder Wissen, sondern vielmehr an Aufmerksamkeit. Moralische Appelle, aber auch intellektuelle Argumente müssen daher ins Leere gehen. Man könnte es auch so sagen: Es nützt nichts, mehr "Einsicht in die Notwendigkeit" anzumahnen. Sondern es braucht die Freiheit, sich auf das "Sehen der Notwendigkeit" einzulassen - eine Herausforderung, die für Männer wie Frauen gleichermaßen schwierig ist, wenn auch vielleicht aus unterschiedlichen Gründen. |
Was zwingt Männer, Frauen zu schützen, Frauen, die wie sie Soldaten, Feuerwehrleute, ... sind. Ganz davon abgesehen, dass man(n) Frauen sehr selten in gefahrträchtigen Berufen finde. Sofern man sie dort findet, ist ihr Risiko regelmäßig geringer, weil sie von Männern beschützt werden. Männer als Unterart nehmen den Frauen die Risiken des Lebens ab. Wer zwingt sie dazu?
Ganz bestimmt nicht Kant oder der kategorische Imperativ! ES ENTSPRINGT UND ENTSPRICHT IHREM WESEN!
Auch Frauen pflegen und tüteln nicht wegen Kant oder aus ethischen Gründen! Auch bei ihnen liegt die Tütelei in ihrem Wesen begründet. Viele Frauen reagieren ziemlich sauer, würde man ihnen die Kinderbetreuung aus der Hand nehmen, so wie mancher männliche Angler ziemlich sauer wäre, würde ihm die bessere Hälfte die Angel aus der Hand nehmen mit der Begründung: "Du armer, musst doch nicht dauernd im kalten Wasser stehen!".
Es ist wie mit dem Sex, ein für Außenstehende wirklich ekelhafter Vorgang. Die Leute tun es nicht aus Pflichterfüllung, sondern weil es a) Spaß macht oder b) anderen Spaß ermöglicht.
Liebe Antje, Frauen wollen:
a) tüteln
b) Sexobjekte sein
c) nicht gerne dauerhaft angestrengt arbeiten
d) gerettet werden
e) auf Jammern Mitleid bekommen.
Das alte Modell hält sich nicht deswegen so zäh, weil Männer Kinderscheiße für toxisch halten, sondern weil Frauen (verzweifelt) an Rollen festhalten, die ihnen saftige Vorteile bieten:
a) keine Verantwortung für das eigene Leben zu tragen
b) ohne gewaltige Anstrengung finanziell abgesichert zu sein
c) Macht auszuüben auf Kinder und Männer und Hilfsbedürftige
d) ein leichtes und gutes Leben auf Kosten von Männe zu haben
e) sich zu schonen.
Jo, so ist das mit den Frauen, diesen milchspendenden Brutmaschinen, diese Saftquetschen mit dem Festklebefaktor.
ES SIND PARASITEN!!!! PARASITEN!!! PARASITEN!!!
Denn von einer Symbiose kann man nichts sprechen, wenn Männer mindestens 70% der Güter und Dienste erzeugen, Frauen aber 70% der Güter und Dienste konsumieren.
Antje, schrupp Dir erst mal die lila Färbung von der Brille, dann siehst Du klarer.
DschinDschin
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