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| 25149 Posts & 4288 Themen in 13 Foren |
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| Die Männermode wird noch viel bunter |
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| 1296 Beiträge - Hardcoreposter
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Hi @all,
die allgemeine Verpudelung nimmt zu. Um den Pudel als solchen jetzt auch äußerlich kenntlich zu machen, greifen die Modedesigner tief in den Farbtopf und kleiden den Pudel in schreiend bunte Ensembles, die uns bereits aus den 80ern bekannt sind...
Zitat
Die Männermode wird noch viel bunter
Bunte Schuhe und Hosen sieht man derzeit schon vielerorts an männlichen Trendsettern. Im kommenden Sommer soll auch noch die Anzugmode gehörig bunt werden. Bei den Männermodenschauen in Mailand werden dazu bereits die passenden Blümchenhemden gezeigt. Wie man das trägt? Am besten mit Bart.
Vibrierende Farben und exotische Blumendekore: So will Gucci den Mann im Frühjahr/Sommer 2009 sehen. Die italienische Luxusmarke präsentierte sich am Montag anlässlich der am Dienstagabend endenden Mailänder Modewoche „Milano Moda Uomo“ mit einer fulminanten Show. „Eine Reise in die Tropen“, so betitelte Gucci-Designerin Frida Giannini ihre neueste Kollektion. Die Anzüge leuchten in hellem Blau- oder Türkis, die Hemden darunter sind gemustert, die Krawatten schmal und zuweilen mit Flamingo-Motiven versehen. Blousons aus Pythonleder oder Militärjacken werden mit leuchtenden Blüten handbemalt oder bestickt. Orange, Rot, Lila mutig kombiniert Giannini die kräftigen Farben.
Beim italienischen Edellabel Salvatore Ferragamo ist der Farbrausch ebenfalls vom Fernweh getrieben, das Reiseziel heißt Indien. Anzüge treten in Farben wie Fuchsia, Orange oder einem rauchigen Rosa auf. Viel Seidenglanz ist dabei und statt Krawatte trägt der Mann Fliege. Auch der Florentiner Roberto Cavalli schweift in die Ferne und stattet seinen Globetrotter mit viel Leder, geflochtenen Sakkos und groben Strickpullovern aus.
Tatsächlich ist derzeit auf den Straßen schon viel bunte Mode zu sehen, allerdings bislang vor allem an hippen, jungen Großstadtmännern. Aber warum sollte der Trend nicht den Mainstream erreichen? In den 80er Jahren haben sich schließlich nicht nur Popstars im bunten Anzug auf die Straße getraut. Und Jürgen von der Lippe war nicht der Einzige im Hawaihemd.
Wem das alles zu farbig ist: Gucci hat für den Abend auch Schwarz und Weiß im Programm, wobei einige Anzüge raffinierte Ton-in-Ton-Stickereien bekommen. Und auch Prada übt sich zumindest farblich in Zurückhaltung. Designerin Miuccia Prada schwört ihre Kundschaft auf ein sachliches Spiel mit Form und Volumen ein. Zeigen ihre Kollegen sehr viel Helligkeit, bleibt sie dunkel. Ihr prägnantestes Kleidungsstück ist die Jacke oder der Mantel, aus denen sich ein Gurt um den Hals legt. Viele Pullis sind in Trapezform geschnitten, hüftkurz und seitlich geschlitzt. Polohemden und Trägershirts haben Minikleidlänge und werden zu kurzen Boxershorts kombiniert.
Auch Giorgio Armani hält sich farblich zurück. Er ringt vielmehr dem Grau und Blau immer neue Nuancen ab. Das Schlüsselelement der neuen Kollektion ist die Hose, die sich zum Fuß hin verengt. Hemden ersetzt Armani oft durch Westen, Lederblousons modellieren in ihrem Schnitt den Körper.
Alexander McQueen wiederum setzt auch kommenden Sommer auf das gerade in Italien besonders angesagte Orange. Es findet sich bei ihm als gedoppelter Hosenbund oder auf der Schuhsohle. Was McQueen ansonsten auf den Laufsteg brachte, war brillante Schneiderkunst. Er arbeitet viel mit kontrastierenden Stoffeinsätzen, die sich manchmal vom Oberteil auf die Hose übertragen. Gestaltet sind sie häufig im Kontrast von Schwarz und einem Hautton. Hemd und Weste vermengen sich zu einem einzigen Kleidungsstück. Streifendessins variieren in flimmernden Strichstärken.
Auch bei Vivienne Westwood fanden sich Streifendesigns. Sie bewies zudem Kreativität bei der Auswahl ihrer Inspirationsquelle. Dem fahrenden Volk der Roma wurde bisher wahrscheinlich noch keine Luxus-Kollektion gewidmet. Das kann dann sehr plakativ aussehen, wenn etwa Fotomotive von Zigeunerkindern auf Shirts gedruckt werden. Da wird auch manches Klischee bemüht, wenn wuchtige Goldketten auf nackter Brust unterm geöffneten Blouson funkeln. Kritik für ihr Werk erntete Westwood von der italienischen Politik. Angesichts der Schwierigkeiten, die Roma in die Gesellschaft zu integrieren, wurde sie mit dem Vorwurf der romantischen Verklärung konfrontiert. Fröhlich ist ihre Mode in der Tat: Hellblauer Anzug und rosa Hemd gehen bei ihr gut zusammen. Wie man das trägt, zeigt sie auch: Das Model zur Pastellmode trägt Bart und eine dicke Goldkette. |
Quelle
*örks* - ich für meinen Teil ziehe dann doch lieber einen Mann vor, der dem Modediktat den Mittelfinger zeigt...
Gruß,
Hemsut
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| Beitrag vom 24.06.2008 - 20:02 |
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| 352 Beiträge - Fingerwundschreiber
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Würg - aber nette Fotos vom Tuntenball.
Zitat ich für meinen Teil ziehe dann doch lieber einen Mann vor, der dem Modediktat den Mittelfinger zeigt... |
Tja, Frauen und der Mittelfinger..... 
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| Beitrag vom 24.06.2008 - 20:19 |
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| 1296 Beiträge - Hardcoreposter
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Zitat Original geschrieben von Red Snapper
Würg - aber nette Fotos vom Tuntenball. |
...stimmt... 
Zitat
Zitat ich für meinen Teil ziehe dann doch lieber einen Mann vor, der dem Modediktat den Mittelfinger zeigt... |
Tja, Frauen und der Mittelfinger.....
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... ja-ja, vielseitig verwendbar - ich weiß...
Oh, what a day! - Hemsut 
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| Beitrag vom 24.06.2008 - 20:31 |
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| RE: Die Männermode wird noch viel bunter |
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| 126 Beiträge - Gelegenheitsposter
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Zitat Original geschrieben von Hemsut
Hi @all,
die allgemeine Verpudelung nimmt zu. Um den Pudel als solchen jetzt auch äußerlich kenntlich zu machen, greifen die Modedesigner tief in den Farbtopf und kleiden den Pudel in schreiend bunte Ensembles, die uns bereits aus den 80ern bekannt sind...
Quelle
*örks* - ich für meinen Teil ziehe dann doch lieber einen Mann vor, der dem Modediktat den Mittelfinger zeigt...
Gruß,
Hemsut |
Hallo Hemsut,
OK, hellblauer Anzug zu rosa Hemd mit dicker Goldkette muss einem nicht gefallen (*örks*) und letztlich sind auf solche Modeschauen nur selten Klamotten zu sehen, die man später auch im Laden kaufen kann. Viel öfters sieht man dagegen dort nur die Resultate exzessiven Drogenkonsums von "Modeschöpfern" auf dem Laufsteg.
Aber grundsätzlich: Wieso siehst Du Farbe in der Kleidung bei Männern als "pudelig" an? Ist der Mann verpflichtet in dicken Komplettverhüllungen in schwarz und anthrazit herumzulaufen, damit Frau mit luftiger und bunter Kleidung sich von ihm abheben (sich über ihn erheben) kann?
Und wieso dürfen Frauen eigentlich alles tragen und Männer nicht?
Tatsächlich hat sich die Mainstream-Mode genau so entwickelt. Scheint mir eine Mischung zu sein aus Misandrie ("der Mann ist von Natur aus häßlich und muss sich bedecken") und Frauenfetischismus (Die Frau als göttliches Wesen, elfengleich soll sie durch die Welt schweben und durch ständige Betonung von Sexualtriggern Männer sabbern lassen).
Erstaunlich ist für mich daran eigentlich nur, wie bereitwillig sich Männer diesem wahren Diktat unterwerfen ("alles ausser schwarzem Anzug ist tuntig") und sich selber zu tumben verhüllten Standfiguren degradieren, die von Frauen ausgelacht werden (Ätschebätsch, ich darf alles anziehen weil ich eine Frau bin, du nicht)
OK, netterweise lachen Frauen den Mann nur selten direkt aus. Dafür spotten sie dann untereinander über die schwanztragenden Figuren die sich einen abschwitzen müssen während sie ganz luftig im Strassenkaffee sitzen.
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| Beitrag vom 24.06.2008 - 23:37 |
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Zitat Original geschrieben von Peter
Figuren die sich einen abschwitzen müssen |
Ach wat , muß keiner schwitzen .
Ein Stück Modegeschichte : Das Hawaiihemd
Ende der zwanziger Jahre trugen die meisten Gäste in den Strandhotels von Waikiki tagsüber die gleiche gesellschaftlich anerkannte Farbe : Weiß .
Anzüge und Kleider aus weissem Segeltuch oder Leinen waren der letzte Schrei .
Einen Anzug im Hotel reinigen zu lassen , kostete nicht mehr als 15 Cents .
Die Eheleute Bob und Sally Lowry aus Honolulu erinnern sich , dass ihr Klassenkamerad James P. Kneubuhl
aus Samoa Ende der 20er Jahre in einem bedruckten Hemd mit auffälligem Tapamuster
in Madame Lesters Tanzschule in Honolulu auftauchte . Der Stoff , der aus dem Geschäft von
Kneubuhls Eltern in Pago Pago stammte , gefiel Madame Lester so gut , dass sie sich einen ähnlichen
Ballen nach Honolulu schicken ließ.
Der hawaiische Kaufmann Koichiro Miyamoto , bekannt geworden als "Musa-Shiya the Shirtmaker" ,
schneiderte daraus Hemden für die Tanzschüler .
Hemden und Herrenunterhosen aus demselben Material erfreuten sich später bei Schülern
der High-School großer Beliebtheit .
Lila Watumull Sahney , Einkäuferin des legendären Watumull`s East India Store in Honolulu ,
kann sich noch gut erinnern :
"Die Hawaiihemden kamen in Mode , als die haole , die weissen Jungen , anfingen , sie zu tragen .
Sie liessen sie bei Ellery Chun , bei Linn´s , Yat loy oder auch bei Musa Shiya anfertigen und trugen sie
dann bei Veranstaltungen im Freien ,so genannten luaus . "
1932 oder 1933 - in Zeitungsartikeln findet man unterschiedliche Jahresangaben -
beschloss Mr. Chun , leichte Hemden auf Vorrat herzustellen , um den Kunden das Warten zu ersparen .
Auszüge aus "The Aloha Shirt " Das Hawaiihemd -ein Lebensgefühl
ISBN 3-89405-449-2
Hier ein paar Prachtmuster :
Hawaiihemdhome
http://felixrost.homestead.com/hawaiihemdhome.html
Das hier sieht aus nach Mittelalterspass & Hawaiihemd
http://www.beepworld.de/members73/wildehexen/dashawaihemd.htm
Und weitere Modelle :
http://classichawaiianproducts.com/hawaiian-clothing.asp?gclid=COvxzLuLjpQCFRK6ugod1webWg
Der erste Link gefällt mir am besten .
In dem genannten Buch gibt es auch Druckmotive mit Blumen , Flugzeugträgern
und einer hawaiischen Ananaskonservenfabrik drauf . Und Pilotenfische . Vulkane .
Einige Hemden sind wahre Schmankerln . Kunstwerke ,eigentlich zu schade zum anziehen .
(Jedenfalls die gezeigten Originale )
Elvis hatte auch welche , In den war ich verliebt , als ich vierzehn war . Schwärm...
(Nee , gelogen , zuerst war ich in Winnetou und Robin Hood verliebt )
Männer - bestellen bitte ! (Nee , ist nicht meine Firma )
Liebe Grüße , Donna Amaretta
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| Beitrag vom 25.06.2008 - 00:41 |
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| RE: RE: Die Männermode wird noch viel bunter |
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| 1296 Beiträge - Hardcoreposter
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Zitat Original geschrieben von Peter
Hallo Hemsut, |
Moin Peter,
Zitat OK, hellblauer Anzug zu rosa Hemd mit dicker Goldkette muss einem nicht gefallen (*örks*) und letztlich sind auf solche Modeschauen nur selten Klamotten zu sehen, die man später auch im Laden kaufen kann. Viel öfters sieht man dagegen dort nur die Resultate exzessiven Drogenkonsums von "Modeschöpfern" auf dem Laufsteg. |
... ja, im LSD-Farbenrausch *gg*
Zitat Aber grundsätzlich: Wieso siehst Du Farbe in der Kleidung bei Männern als "pudelig" an? Ist der Mann verpflichtet in dicken Komplettverhüllungen in schwarz und anthrazit herumzulaufen, damit Frau mit luftiger und bunter Kleidung sich von ihm abheben (sich über ihn erheben) kann? |
That´s it, you name it. Nein, dazu ist der Mann nicht verpflichtet. Ein Schuß Farbe ist o.k. - aber bitte passend zum restlichen Outfit. So wie bei den Mädels halt auch.
Zitat Und wieso dürfen Frauen eigentlich alles tragen und Männer nicht? |
You name it again.
Zitat Tatsächlich hat sich die Mainstream-Mode genau so entwickelt. Scheint mir eine Mischung zu sein aus Misandrie ("der Mann ist von Natur aus häßlich und muss sich bedecken") und Frauenfetischismus (Die Frau als göttliches Wesen, elfengleich soll sie durch die Welt schweben und durch ständige Betonung von Sexualtriggern Männer sabbern lassen). |
... abgesehen von den Mittvierzigern und drüber, die sich noch "girlish" fühlen wollen und entsprechende Kleidung bevorzugen.
Der Mann an sich müßte sich - wenn´s nach mir ginge - nicht in Sack und Asche kleiden. Warum auch? Er ist nackich nicht häßlicher als eine Frau bzw. umgekehrt. Grundsätzlich. Von den Ausreißern beiderlei Geschlechts reden wir besser nicht.
Die Frau an sich hat sich schon immer herausgeputzt. Wenn du dir die Mühe machst an einem nebligen Novembertag, kannst du mal einen Streifzug durch die Mode der letzten Jahrhunderte machen. Interessant zu sehen, wie schick die Mädels schon immer waren und wie grau und schwarz sich die Männer angezogen haben. Allerdings hatten letztere die Möglichkeit, ihre sexuellen Attribute in Form eines Hosenbeutels entsprechend zur Geltung zu bringen.
Was die heutige Zeit angeht, ist die Mode vollkommen entgleist: Arschgeweihe, wo man hinsieht, die Oberweite hängt zu 3/4 raus (evtl. noch ohne BH), Latschschuhe inkl. entsprechendem Gelatsche, daß einem übel wird.
Zitat Erstaunlich ist für mich daran eigentlich nur, wie bereitwillig sich Männer diesem wahren Diktat unterwerfen ("alles ausser schwarzem Anzug ist tuntig") und sich selber zu tumben verhüllten Standfiguren degradieren, die von Frauen ausgelacht werden (Ätschebätsch, ich darf alles anziehen weil ich eine Frau bin, du nicht) |
Ebenst. Letzteres sollte unterbunden werden. Nein, nicht gleich mit Tschador und Burka, aber ein bißchen Zurückhaltung wäre schon angebracht - auch bei großer Hitze.
Schau mal, ich habe zu 99% Röcke an, die maximal eine Handbreit (meine Handbreit) über´m Knie enden, dazu ein nicht allzu offenherziges Top und entsprechende Schuhe. Bei mir siehst du kein Arschgeweih (hab keins) noch eine Klempnerfalte. Es geht bei der Kleidung doch darum, die Vorzüge zwar zu betonen, das aber nicht zu offensichtlich zu tun. Eine hübsche Verpackung, die nicht aussagt "nimm mich!" ist hundert Mal mehr wert als jedes fast-nackich-Rumgerenne.
Weißt du eigentlich, warum es z.B. die Tournüre gab? Die betonete das Hinterteil und das wiederum signalisierte Fruchtbarkeit. Nicht umsonst wurden in Frühzeiten die Fruchtbarkeitsgöttinnen mit einem entsprechenden Hintern dargestellt. Und der männliche Hosenbeutel aus dem Mittelalter war auch nichts anderes. Auf einem Bild von Heinrich VIII von England kann man einen solchen bewundern. Das Bild ist - glaube ich - von Holbein und eines der bekanntesten. Für die Einführung eines solchen wäre ich auch sofort wieder. Aber das fällt ja leider unter die Kategorie "sexuelle Belästigung der Frau". Schade...
Zitat OK, netterweise lachen Frauen den Mann nur selten direkt aus. Dafür spotten sie dann untereinander über die schwanztragenden Figuren die sich einen abschwitzen müssen während sie ganz luftig im Strassenkaffee sitzen. |
Das ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Banker, Versicherungskaufleute, überhaupt Männer, die mit Publikum zu tun haben, müssen sich einer Kleiderordnung unterwerfen. Übrigens nicht nur Männer. Bei uns war´s damals so: keine Jeans, keine kurzen Röcke, keine offenherzigen Blusen, keine High-Heels, kein bauchfrei, kein Top ohne BH usw. Und das bei 30 Grad Innentemperatur... Da hab ich mich oft in meinen Innendienst zurückgewünscht, wo mich maximal meine Akten gesehen haben, aber keine Kunden... *schwitz*
summa summarum: wenn man nach der Natur ginge, dürften sich die Männer weit mehr herausputzen als die Mädels. In der gesamten Fauna sehen die Männchen besser aus, haben ein schöneres Federkleid, eine Mähne, die schönere Stimme usw. Und wozu das alles? Um für sich ein Weibchen zu ergattern, die häßlich und unscheinbar eine größere Macht besitzen als die Männchen. Sie können auswählen und den einen bevorzugen während sie den anderen links liegenlassen. Ist doch auch nicht erstrebenswert, oder? Da hübscht man sich schon auf als Mann und wird trotzdem "nur" anhand seines Genmaterials beurteilt...
Gruß,
Hemsut
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| Beitrag vom 25.06.2008 - 08:14 |
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