Feminismusdiskussion FemDisk - @ka-eff
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nihilator ist offline nihilator  
@ka-eff
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nihilator`s alternatives Ego
Hallo ka-eff,


herzlich willkommen an Board von Femdisk!
Wenn Du ein wenig über Dich erzählen magst und/oder darüber, wie Du uns gefunden hast (ich habe da so eine Vermutung...??), wäre dieser Strang hier der beste Platz dafür!


Freundlicher Gruß,
nihi (admin)
Beitrag vom 08.12.2008 - 14:53
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ka-eff ist offline ka-eff  
12 Beiträge - Grünschnabel
Da will ich mich nicht lumpen lassen.

Auf die spezielle hiesige Thematik bin ich vor etwas über einem Jahr aufmerksam geworden. Damals kamen mehrere Ereignisse zusammen. In den Medien lief mal wieder irgendeine Frauen immer noch ... benachteiligt... formal herrscht Gleichberechtigung... Diskriminierungen sind subtiler geworden, und dergleichen mehr. Bei politischen Themen insbesondere bei der damit in Verbindung stehenden Berichterstattung in den Medien kratz ich grundsätzlich an der Oberfläche. Das sehe ich als meine Verpflichtung als ehrenamtlicher Kommunalpolitiker und das ist auch gute Familientradition.

Wenn man so an die Sache herangeht muss man irgendwann auf das doch sehr spezielle aber irgendwo auch wieder für alle totalitären Ideologien archetypische Phänomen des westlichen nach 68er Feminismus aufmerksam werden.
Meine Beziehung zum Feminismus ist seit jeher kritisch. Ich war bereits im Jahre 1968(mein Abiturjahrgang) alt genug mich mit der neu einsetzenden Bewegung zu beschäftigen. Der große Teil war als Unsinn zu entlarven. Ich blieb zu der Bewegung auch deshalb immer distanziert, da ich schnell ein sinnloses Herumdreschen auf alles und jeden der Elterngeneration wahrnahm. Das wiedersprach diametral meiner Lebenserfahrung. Ich komme wenn in den Augen der 68er Bewegung aus der Höhle des Löwen. Konservative, religiöse, bildungsbürgerliche Familie aus einer
Kleinstadt. Nur war meine Familie ein Ort der Liebe und Geborgenheit. Mein Vater schätzte es wenn ich kritisch hinterfragte insbesondere auch ihn, ich wurde sogar dazu ermuntert. Die Folgen blinden Gehorsams waren in meiner Kindheit noch zu unübersehbar. Ja mein Vater war autoritär. Die Autorität stammte aus dem strengen befolgen der eigenen Regeln wo für jeden der selbe Maßstab galt. Was mein Vater nicht besonders schätzte waren zehn und mehr Jahre ein Fach ohne berufliche Verwendung studierende die dann große Reden hielten. So prägten und prägen mich bis heute ganz einfache Merksätze wie "jeder Briefträger ist höher qualifiziert als so mancher Akademiker, der Briefträger kann schließlich seinen Lebensunterhalt bestreiten". Unsere linksgutmenschlichen Helden nennen das neuerdings "Nützlichkeitsrassismus".

Um aber zum Feminismus zurückzukommen. Diese Bewegung fiel sogar in der umfassenderen Wirrköpfigkeit besonders auf. So etwas wie meine Familie hieß da Hort der Frauenunterdrückung. Also mein Vater misshandelte, vergewaltigte und was nicht noch alles an zweifellos schlimmen Dingen demnach meine Mutter. Um es mal diplomatisch zu formulieren, das fiel mir schwer zu glauben. Damit waren diese Leute für mich gestorben. Der misandrische Sexismus war auch nicht zu überhören, was sollte ich da sagen, ich war nun mal ein Mann. Zu behaupten dass alle Frauen dieser Welt per se besser seinen als ich, sowohl im ethischen Sinne als auch im Hinblick auf Fähigkeíten und Talente konnte ich nicht so recht glauben, zu mal ich lebende Gegenbeweise kannte. Darunter auch die in unserer direkten Nachbarschaft wohnende spätere Gleichstellungsbeauftragte meiner hiesigen Kreisverwaltung. Dazu waren die Repräsentantinnen der feministischen Bewegung immer sehr unglaubwürdig darin zu leugnen ihre politische Hetze kompensiere nur private Frustrationen, dazu zu anderer Gelegenheit mehr um nicht zu sehr abzuschweifen. Nach und nach ging es den meisten feministischen Theoremen so, dass sie der naheliegensten kritischen Zwischenfrage nicht standhielten. Zu großen Teilen ist das hier sehr eindrucksvoll dokumentiert . Jahrzehnte hielt ich Feminismus für Blödsinn, mein Leben hatte damit nicht viel zu tun, die Frauen die ich kenne ebenfalls nicht inklusive meiner angetrauten und Mutter meiner Kinder. Wenn man selten mal darauf zu sprechen kam, waren Alice Schwarzers Reden für alle übereinstimmend Gräuelpropaganda. Uns Männer in diesen Runden hat das garnicht interessiert, aber den Frauen war es wichtig das klarzustellen Achtung

Was mich wieder dazu bewogen hat mich der Problematik anzunehmen war eingangs erwähnte Medienkampagne, zu der ich online kritische Stimmen recherchierte und auf den Herren Hoffmann, die Vereinigung Manndat und den sich online einfach nur der Maskulist nennenden Herren der mit bemerkens- ja bewundernswert spitzer Feder zu Werke geht. Ich glaube es war im Genderama-Blog des Herrn Hoffmann wo hierhin verlinkt war. Mir wurde klar gegen diese Pest von Feminismus muss etwas getan werden und dieses Forum aber auch ähnliche sind ein idealer Rahmen dazu. Das andere Ereignis war ein Scheidungsvater der an mich als seinen Stadtratsdeputierten herangetreten war. Mir wurde klar welches Leid die totalitäre Ideologie des nach 68er Feminismus absolut zutreffenderweise oft als Femifaschismus und deren Repräsentanten als Feminazis bezeichnet, über ganz konkrete Menschen bringen kann.
Mein Entschluss tätig zu werden war gefallen.

Das Problem war jetzt noch beruflicher Natur. Die Zeit zur Recherche war auch dadurch entstanden das ich DB Fernverkehrsintern versetzt wurde in eine schon mal gebildete Abteilung deren Aufgaben noch folgen sollten versetzt wurde (die Aufgaben folgten 4 Monate nicht) willkommen im Staatsunternehmen. Als ich dann loslegen wollte gab es Aufgaben und zwar nicht zu wenige. Später, vor zwei Monaten wurde ich wieder versetzt, dahin wo ich bis vor wenigen Tagen di Ereignisse um jene wohlbekannten Radsatzwellenbrüche an der Backe hatte. Das ist jetzt vorbei und so geht es los bei Femdisk.

Zum Schluss noch ein wenig hoffentlich ermutigendes.
Der hier verfolgte Weg, zu den feministischen Dogmen einfach die naheliegenden Fragen zu stellen und ihnen die Gesetze der Logik und die wissenschaftlich fundierten Gegenbeweise vorzulegen ist ein sehr vielversprechender. Das was nicht stimmt merken viele, diese recherchieren wozu das Internet ganz neue Möglichkeiten bietet und stoßen auf logische und fundierte Erklärungen was denn da nicht stimmt. So fällt der Groschen. Ohne überheblich sein zu wollen sehe ich mich selbst als Beweis für diese Theorie. Im Bekanntenkreis war dieser Weg schon erfolgreich, bis hinein in die Kommunalpolitik. Ich durfte erfreut feststellen, dass Feminismus von oben verordnet wird, teilweise nicht mal an der Basis der ASF Achtung hundertprozentig loyale Anhänger hat und seine Propaganda vom Staatsfernsehen verbreitet wird. Selbst wenn nur wenige von denen welche das Spiel durchschauen aktive Bekämpfer werden, so wird es im Falle unseres Erfolges kein Stand-up for Feminism geben.

Und es gibt Erfolge. Die kritisierten Männerdiskriminierungen sind Medienthema. Die kommenden Politikergenerationen stehen uns ideologisch durchaus nahe zumindest in der Schweiz, was unserem Anliegen aber ebenfalls Aufwind verschafft.
Dazu kommt das explizit feministische Kandidatinnen scheitern, Ypsi in Hessen, Hillu schon in den Vorwahlen. Dabei musste Hillu sogar zugeständnisse machen, musste sie doch Abtreibungen als tragische Entscheidungen bezeichnen, also die durchaus existente Hurra wir haben abgetrieben Fraktion erreicht Ämter wie das des Präsidenten der Vereinigten Staaten erstrecht nicht mehr.
In Österreich lies sich doch der vormalige, also vor der Wahl, welche mit einem für die österreichische Zwillingsschwester unserer Frauenstatutsfreunde desaströsen Ergebnis endete, Vorsitzende der österreichischen Grünen Alexander van der Bellen doch zu der Aussage hinreißen: "niemand treibt gerne ab".
Da fragen wir doch weiter warum denn dann nicht die Alternativen nutzen die wir durchaus aufzeigen können.
Da sag ich abschliessend nur: Es wird dauern, es wird schwierig aber es wird Achtung
Beitrag vom 08.12.2008 - 19:45
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ka-eff ist offline ka-eff  
12 Beiträge - Grünschnabel
Hatte ich ganz vergessen zu fragen, welche Vermutung

Doch keine böse möchte ich hoffen zwinkern
Beitrag vom 08.12.2008 - 20:59
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nihilator ist offline nihilator  
RE:
Administrator
5308 Beiträge - Forengott
nihilator`s alternatives Ego
Hallo ka-eff,


das ist ja mal eine umfängliche und sehr anschauliche Selbstvorstellung, danke dafür. Meine Vermutung hatte was mit Deiner Mailadresse zu tun (nchts Böses), sie war falsch, vergiß es also.

Zitat
Original geschrieben von ka-eff
So prägten und prägen mich bis heute ganz einfache Merksätze wie "jeder Briefträger ist höher qualifiziert als so mancher Akademiker, der Briefträger kann schließlich seinen Lebensunterhalt bestreiten". Unsere linksgutmenschlichen Helden nennen das neuerdings "Nützlichkeitsrassismus".



Toll. Den Begriff habe ich wirklich noch nicht gehört, aber er paßt zu diesem Gesindel wie der Arsch auf den Eimer. So gehen sowohl die Femanzen wie auch die 68er Alt- und heutigen Neuhelden vor: Verknüpfung des Schlimmstvorstellbaren (also Nazi) mit allem, was von ihrem Gedankengut abweicht, und entsprechende Diffamierung ihrer Gegner. Man denke nur an Alice Schwätzer, die in Sachen Eva Herman sofort ihr "Mutterkreuz" parat hatte oder Äußerungen wie "wir müssen ja heute dem Führer kein Kind mehr schenken". Danach bleibt nur noch Rechtfertigung, jede Vernunft ist ausgeschaltet und jede sachliche Diskussion über solchermaßen zwangsverknüpfte Themen sowieso.

Das sind Faschisten, nichts weniger. Die angeblichen 68er Bekämpfer des Faschismus haben nichts weiter unternommen als sich die Vorgehensweisen der Nazis anzueignen, sie umzukehren und anzupassen. Früher hätte man vielleicht in ähnlicher Weise gesagt "das ist doch jüdischer Schmutz" o.ä.

Zitat
Um aber zum Feminismus zurückzukommen. Diese Bewegung fiel sogar in der umfassenderen Wirrköpfigkeit besonders auf.



Das wußte ich bisher nicht. Ich habe diese Zeit nicht erlebt besonders aus zwei Gründen: erstens bin ich selbst 68er, aber nach Geburtsjahr grosses Lachen, und zweitens bin ich in der DDR aufgewachsen. Einzelne Ausläufer des Irrsinns, der damals die westliche Welt erfaßte (und für die nächsten Jahrzehnte bestimmte), kamen zwar auch dort an, aber das blieb alles minimal.

Zitat
Jahrzehnte hielt ich Feminismus für Blödsinn, mein Leben hatte damit nicht viel zu tun, die Frauen die ich kenne ebenfalls nicht inklusive meiner angetrauten und Mutter meiner Kinder. Wenn man selten mal darauf zu sprechen kam, waren Alice Schwarzers Reden für alle übereinstimmend Gräuelpropaganda. Uns Männer in diesen Runden hat das garnicht interessiert, aber den Frauen war es wichtig das klarzustellen Achtung



Das ist auch heute noch so. "Ich bin ja keine Feministin, aber..." ist ein durchaus häufig zu vernehmender Satzanfang, wenn es um das Thema geht. Wahrscheinlich ebenso häufig wie "Ich bin ja kein Antisemit, aber..." im Dritten Reich.

Zitat
Zum Schluss noch ein wenig hoffentlich ermutigendes.
Der hier verfolgte Weg, zu den feministischen Dogmen einfach die naheliegenden Fragen zu stellen und ihnen die Gesetze der Logik und die wissenschaftlich fundierten Gegenbeweise vorzulegen ist ein sehr vielversprechender.



Genau da habe ich inzwischen schwerwiegende Bedenken. Bei einem derart propagandistisch belasteten Thema zählen Fakten und Argumente wenig. Die Grundaussagen der Femifaschisten sind derart verinnerlicht, daß man auf massivste Widerstände stößt, wenn man sachlich gegenargumentieren will. Du weißt es sicher selbst; nicht einmal eine derart gravierende Ungleichbehandlung wie die Wehrpflicht geht durch. Denn die Frauen "müssen" ja die Kinder bekommen und sind ansonsten sowieso überall benachteiligt, so daß das allenfalls ein klitzekleiner Ausgleich sein kann.

Mein Erfahrung ist, daß nur eine sehr kleine Minderheit der Menschen bereit ist, ihr medial und damit propagandistisch geprägtes Weltbild zu hinterfragen. Wahlforscher wissen ebenso wie Werbeleute seit langem, daß der Mensch in erster Linie kein von logischem Denken gesteuertes Wesen ist. Darauf beruht die real existierende Demokratie. Und bei den liebenswerten XX-Wesen ist dies noch dazu ganz besonders ausgeprägt.

Recht zu haben und die besseren Argumente wird allein also nichts helfen. Zur Bekämpfung von Feminismus und linkem Politkorrektismus wird man zumindest teilweise die Methoden der Gegenseite übernehmen müssen, so bitter das ist.

Zitat
Dazu kommt das explizit feministische Kandidatinnen scheitern, Ypsi in Hessen, Hillu schon in den Vorwahlen. Dabei musste Hillu sogar zugeständnisse machen, musste sie doch Abtreibungen als tragische Entscheidungen bezeichnen, also die durchaus existente Hurra wir haben abgetrieben Fraktion erreicht Ämter wie das des Präsidenten der Vereinigten Staaten erstrecht nicht mehr.



Jain. Einerseits sind derart skrupellose und machtgeile Politikerinnen natürlich Futter für uns. Sie erfahren nicht zuletzt bei Frauen schmerzhafte Ablehnung. Andererseits versteht sich aber auch das femifaschistische Gesindel darin, diese zu instrumentalisieren. Denn wenn eine Frau scheitert, liegt es nie an dieser Frau, sondern an "gläsernen Decken", "Männerbünden" und was dieses Pack sonst noch so ersonnen hat (jüdische Weltverschwörung ausnahmsweise mal nicht dabei :grinsglücklich.

Zitat
Da sag ich abschliessend nur: Es wird dauern, es wird schwierig aber es wird Achtung



So sehe ich das auch. Und in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wird es ganz besonders. Denn: Feminismus ist ein Langeweile- und Wohlstandsphänomen, ein Zeichen von Dekadenz und Überschuß, den es zu vernichten gilt.


Grüßla,
nihi
Beitrag vom 08.12.2008 - 21:45
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ka-eff ist offline ka-eff  
12 Beiträge - Grünschnabel
Wird wohl ne etwas längere Begrüßung aber gut.

Gehen wir mal punkt für Punkt vor.

Also ich denke dass Feminismusdiskussionen mit Frauen der Art "ich bin keine Feministin aber..." ganz einfach sind. Wenn die Aussage stimmt einfach antworten du redest aber wie eine. Das ist durchaus Druckmittel, vor allem bei jüngeren Damen, die noch nicht verheiratet sind und mit denen man keine gemeinsamen Kinder hat (da wird das Erpresssungsrepertoire gering), denn die haben zur Zeit kein größeres Problem als männliches Desinteresse. Die werden es vielleicht nicht zugeben, aber danach ändert sich alles ganz schnell. Das männliche Desinteresse rührt zu ganz wesentlichen Teilen daher, dass die verlässlichsten Antifeministen die jüngeren Männer sind. Frauen wollen sehr wohl noch das Interesse der Männer. Wenn sie merken dass dies am Feminismus scheitert werden sie ihn verwerfen. Aus Barmheizigkeit oder Gerechtigkeitssinn müssen sie es gar nicht tun. Obwohl es Gerechtigkeitssinn da durchaus noch gibt, insbesondere bei den von mir erwähnten Damen, den ich aus guter Freundschaft und in einem Fall sogar großer Liebe diese Richtigstellung schuldig bin.

Zum Thema Wehrpflicht
Ein Schweizer Jugendkongress (der genaue institutionelle Zusammenhang ist mir jetzt nicht bekannt, man kann die dortigen Entschlüsse aber als durchaus maßgebliches Barometer über das politische Empfinden der Schweizer jugendlichen betrachten) hat die Abschaffung der Wehrpflicht oder deren Ausweitung auf Frauen gefordert. Das war ja kein reiner Jungmänner Kongress (hätten die Gendersensiblen Eidgenossen gar nicht zugelassen) sondern wurde sehr wohl von den Jungen Damen mitgetragen. Das haben die meisten aber sicherlich auch nicht aus Barmherzigkeit getan. Aber das kann uns doch herzlich egal sein. Sie werden es wahrscheinlich getan haben damit entweder, junge Männer, die nach der Schule während die Mädels munter beginnen zu studieren zum Militär müssen und denen deswegen die notwendigkeit von Frauenfördermaßnahmen überhaupt nicht einleuchten will, nicht mehr so einfach auf die Wehrpflicht als Männerbenachteiligung verweisen können und ihnen deshalb leichter das Gehirn in Richtung Frauenbenachteiligung vernebelt wird.
Der zweite Grund könnte sein dass die Leier mit dem Benachteiligungsausgleich dahingehend gefährlich wurde, als dass, was durchaus naheliegt nichts anderes liegt unseren Aktivitäten ja auch zu Grunde, man zu genau hinsehen könnte was es damit so auf sich hat. Und das Ergebnis ist für Feministinnen nicht sehr erfreulich. Da Männer auch noch zunehmend stinkig auf unseren Staatsfeminismus werden, wird es da für die Femanzenschar durchaus gefährlich. Schon ein nennenswerter Teil Antifeministen in der männlichen Bevölkerung wird Gefährlich, da sich der Feminismus nicht auf alle Frauen verlassen kann. Zu viele gehen den Weg des geringsten Widerstandes und lassen einfach nicht den geringsten feministischen Mucks von sich hören und spielen brave Ehefrau. Die Mütter von Söhnen sind ohnehin abweichungsgefährdet.
Und dann bestimmt unser Teil der Bevölkerung, denn gewählt wird ja immer noch. Dann könnten wir den größten Gau der Geschichte auslösen in dem wir die totale Gleichberechtigung schaffen. Bevor das passiert fällt vielen Faruen wieder ein dass sie so benachteiligt gar nicht sind.

Die andere Methode, ich habe dass im Strang zur Wuppertaler Broschüre angeschnitten ist Interessen ausspielen und dabei natürlich konsequent nachhaken. Wenn dann die Wehrpflichtdiskussion kommt schön den Zirkelschluss vollziehen. Die Wehrpflicht gleicht Nachteile aus? Welche? Diese Nachteile sind Hirngespinste. Belegen. Der wichtigste Teil der Übung jett kommt die Dame in den Sack:

Du weist schon dass diese Benachteiligungen deshalb erfunden werden damit irgendwelche Damen, eine kleine Gruppe denen du scheißegal bist, darüber gutbezahlte Forschung machen kann, übrigens mit dem Geld was man in die Kindertagesstätte stecken könnte.

Hier sind wir nicht mal auf die Kinderliebe der Dame angewiesen. Selbst wenn sie die Kinder nur in der Kita abgibt um in Ruhe RTL verfolgen zu können. Kann uns egal sein, wir können ihr jetzt ans Leder. Sie wird den Zirkelschluss rückvollziehen, die Abschaffung der Wehrpflicht unterstützen, feministischen Funktionären entgegenhalten dass deren Etats besser in Kindertagesstätten gesteckt werden, ihre "Forschungen" seine eh nur Hirngespinste, weil die Idee zu verlockend ist noch mehr noch ungestörter RTL zu gucken oder shoppen zu gehen.

Mal davon abgesehen das ich bei einer vielzahl von Frauen davon ausgehe dass sie durchaus aus ethischer Überzeugung den Feminismus ablehnen vor allem wenn er ihnen mal deutlich vorgeführt wird. Wir werfen es dem Feminismus als Sexismus vor das Männer pauschal dämonisiert werden. Bei aller notwendigen Methodenübernahme die ich durchaus sehe, so weit dann doch nicht, zu mal wir schnell so weit kommen das Frauen als Antwort nur Feminismus bleibt, wir den also reanimiert hätten stärker als je zuvor.

Zu unseren Politikerinnen:

Natürlich kommt die Leier von Männerbünden. Die ist aber zu ausgelutscht.Damit probieren sie es doch seit Jahrzehnten wir konnten unseren Gegenwind trotzdem entfachen, mit Resonanz. Die sprechen nicht ohne Grund von Backclash.

Zu mal im Falle Hillu Clinton unser Erfolg bereits eingetreten ist. Ein sehr kleiner Schritt aber anders wird das nicht laufen. Hillu müsste ihr feministisches gekeifer Abstellen, denn sie arbeitet mit Barack Obama zusammen, muss ihn also öffentlich unterstützen, müsste sogar Männerbund Geschichten zurückweisen. Davon abgesehen wäre sie sonst in der Versenke verschwunden. Es herrscht allgemeine Obama Begeisterung. Selbst wenn Obama nicht mal unser Wunschkandidat wäre müssen wir ihn doch als kleineres Übel der Hillu vorziehen. So ist es für uns ein Erfolg das Obama akzeptiert werden muss, sogar von der EMMA, zu einer Zeit als seine Zusammenarbeit mit Hillu noch nicht bekannt war. Da wurde der Sieg Obamas den Wahlstimmen der Frauen zugeschrieben. Dämliche Platitüde, aber die EMMA muss Obama akzeptieren, muss die feministische Kandidatin aufgeben.
Das diese wieder im Spiel ist ist kein Sieg der Femanzenschaft eher Obamas Gönnerhaftigkeit und sogar Berechnung, durch das Kabinett der Stars glänzt vor allem er. Festzuhalten bleibt, selbst die EMMA musste in unsere Richtung zurückrudern.
Beitrag vom 08.12.2008 - 23:27
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tom ist offline tom  
114 Beiträge - Gelegenheitsposter
Hallo ka-eff,

auch von mir erstmal ein Herzliches Willkommen!!!

Toll natürlich, daß Du als Kommunalpolitiker tätig bist, da hast Du mehr Möglichkeiten, die Öffentlichkeit zu erreichen. Hast Du in der Vergangenheit schon männerpolitische Themen in die Kommunalpolitik eingebracht und wie waren die Reaktionen, auch die Deiner eigenen Partei/Gruppierung?
Ich denke, es ist ein Problem der Männerbewegung, daß wir vorwiegend im Internet aktiv sind. Ich selbst nehme mich da nicht aus, möchte aber nach und nach auch anderweitig aktiv werden. Wobei natürlich Aktivität im Internet auch wichtig und hilfreich ist, jeder Forenbeitrag hilft! Aber jeder hier würde es vermutlich begrüßen, wenn Männerthemen über's Virtuelle hinaus publik gemacht werden, Kommunalpolitik ist da z.B. eine Möglicchkeit.

Grüße

Tom
Beitrag vom 09.12.2008 - 13:35
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ka-eff ist offline ka-eff  
12 Beiträge - Grünschnabel
Hi Tom

Herzlichen Dank für das herzliche willkommen.

Vorab möchte ich mich für die längere Abwesenheit entschuldigen. Es wirkt jetzt sicher irritierend wenn bei den zahlreichen aktuelleren Themen die mittlerweile das Forum füllen, ich diesen fast schon alten strang wieder ausgrabe. Ich will dir aber eine Antwort auf deine Fragen nicht schuldig bleiben.

Ohne gleich entmutigen zu wollen muss auch ich erst einmal klarstellen, dass die männerpolitischen Möglichkeiten in der Kommunalpolitik sehr begrenzt sind. Viele Probleme, als da wären die Wehrpflicht, das Scheidungs- und Familienrecht und die internationale Institutionalisierung des Feminismus, werden nicht auf kommunaler Ebene entschieden.
Was auf kommunaler Ebene möglich ist, ist den dortigen Staatsfeminismus in die Enge zu treiben und durch kleine Nadelstiche zu verletzen. Das tue ich schon seit sehr langer Zeit.

Als Beispiele sei hier einmal eine Begegnung mit der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten und zweien ihrer Kampfgenossinnen erwähnt. Diese wollten irgendeinen Genderkongress besuchen. Das haben die dann mit einer Kostenaufstellung bei mir, dem Vorsitzenden des Finanzausschusses unseres Stadtrates, eingereicht, damit ich es dem Etatentwurf beifügen konnte. Natürlich musste ich das ganze erst einmal formal dem Etat anpassen. Dabei habe ich dann ein bisschen frisiert. Aus der Fortbildung wurde eine Exkursion, die ist nämlich nachrangiger angeordnet, heißt wenn Geld fehlt, und das tut es in unserer Stadt eigentlich immer, wird so etwas als erstes gestrichen. Des Weiteren habe ich natürlich die Kalkulation „korrigiert“. Das ist nichts illegales, falls irgendwelche mitlesenden Femis jetzt meinen mir damit ans Zeug zu können, das ist sogar explizit meine Aufgabe. Also ich habe die Damen dann statt wie geplant in der 2. in der ersten Klasse des ICE reisen lassen und in einem wesentlich teureren Hotel, obwohl es am Ort billigere gab einquartiert. Diese Details waren aber im Gesamtplan gar nicht sichtbar, dort stand nur ein Gesamtposten Exkursionen. Der Haushaltsplan wurde natürlich wegen den völlig ausgearteten Exkursionsplanungen vom Regierungspräsidenten kassiert. Das gab natürlich einen riesen Stunk im Rat. Nicht etwa durch unsere Femanzen, von denen gibt es dort zu wenige. Beschweren taten sich vor allem die anderen Ratsfrauen, die eine fraktionenübergreifende Exkursion zur Haushaltswarenmesse geplant hatten. Federführend für die Exkursionsplanung übrigens die ASF. Es war schon toll mit anzusehen wie die Damen konsequent antiquierte Rollenmodelle bekämpften und überwanden. Vor allem für unsere drei Femis muss es ein erhebender Anblick gewesen sein zu sehen wie sich die Damen aufregten nicht antiquierten Rollenmodellen fröhnen zu dürfen, während sie bei Fördergeldkürzungen des Frauenzentrums still da saßen. Das Frauenzentrum gibt es übrigens nicht mehr, es fehlte einfach das Geld.
Dann habe ich natürlich den Haushaltsplan überarbeitet. Der Genderkongress flog raus, die Haushaltswarenmesse blieb. Das ging ohne Probleme durch die Genehmigung des Regierungspräsidenten. Womit wir auch bei der Frage wären was meine eigene Partei zu meinem Engagement sagt. Die wissen das alles. Kurz gesagt die sagen wirklich gar nichts dazu. Obwohl es sich bei meiner Partei um die hier aus nachvollziehbaren Gründen nicht sonderlich beliebte SPD handelt. Ich hoffe aber dass man hier im Forum zwischen mir und der Bundes-SPD unterscheiden kann. Ich meine absolut ehrlich was ich hier schreibe.
Zum weiteren Verständnis sollte man wissen, dass in der Kommunalpolitik Parteien nur eine untergeordnete Rolle spielen. Die Wahlkämpfe werden mit Klinkenputzen geführt, man muss in unterschiedlichen Vereinen aktiv sein und wichtige Personen in der Stadt müssen über Jahre die Erfahrung gemacht haben dass auf einen Verlass ist. Die Fragesstellungen sind keine ideologischen. Man muss also sehr gut in eine konservative Kleinstadt integriert sein. Für Feministinnen ist das kaum zu leisten, weshalb hier sogar die ASF nicht besonders feministisch ist. Davon ab darf man nicht vergessen dass Feminismus nur ein Versuch ist für dummes Geschwätz Geld zu bekommen. Die Posten für Berufsfeministinnen sind hier also rar gesät. Das ist auch der Grund weshalb niemand auch die wenigen Femanzen der hiesigen SPD nichts gegen mich unternehmen können. Wenn ich die SPD verlasse sind ein ganzer Haufen Wählerstimmen weg. Das wissen die, so kann ich die also immer damit erpressen meine eigenen Freien Wähler zu gründen. Das tue ich aber ganz bewusst nicht. Täte ich dies würde es bei jeder Unterstützungserklärung die es für ein Frauenprojekt gibt heißen, wir die SPD unterstützen euch nur der rechtspopulistische ka-eff will euch nicht unterstützen. Stattdessen behalte ich lieber meine Machtposition in der SPD und kann die Femanzenschaft schön demoralisieren in dem nicht mal die SPD ihre Anliegen unterstützt. So war es in unserer Stadt die SPD welche beantragte die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten zu einer Halbtagsstelle zu machen.
In unserer Fraktion gibt es drei Femanzen. Diese gelangten alle über die Frauenquote in den Stadtrat. Diese drei Femanzen sind die 78jährige Gründerin des Frauenhauses in unserer Kreisstadt, unsere auch nicht mehr ganz taufrische Gleichstellungsbeauftragte, und die Nachfolgerin der Frauenhausleiterin, selben Geburtsjahrganges (1949) wie ich. So viel auch zum Feminismus als Form jugendlicher Popkultur. Ursprünglich wollten fünf Femanzen in den Rat der Stadt. Ich habe drei daraus gemacht. Dies zeigt die Vorteile der Frauenquote. Die Femanzen haben nicht die geringste Chance auf meinem Wege in den Stadtrat zu kommen die brauchen die Quote. Mit den etablierten haushaltswarenmessenbegeisterten SPD Ratsfrauen wäre die Frauenquote mit den fünf Femanzen erfüllt gewesen. Ich habe aber ein System entwickelt was einfach aber wirkungsvoll ist. Ich habe zwei Damen aus dem Elternrat einer Schule dafür geworben sich doch in den Stadtrat wählen zu lassen. Das taten die auch gerne da sie gerne im Mittelpunkt stehen, solche Frauen gibt es wie Sand am Meer, weshalb das System überall verwendbar ist. Die wollen sich natürlich nicht die ganze Arbeit machen. Die Übernehme ich aber. Ich mache Anträge fertig die ich ohne diese Damen selbst eingebracht hätte und lasse die Damen sich damit profilieren. In regelmäßigen Abständen lade ich diese Damen als dank der Partei zum Essen ein oder schenke ihnen Blumensträuße und Theaterkarten. Ich bezahle das aus eigener Tasche, aber unsere Sache ist mir auch durchaus Geld wert. Ich habe auf diesem Wege bisher nur zwei Damen rekrutiert. Aber die drei verbliebenen Femanzen wissen das ihre Ratsmandate an meiner Gnade hängen. Sie müssen sich also ständig zurücknehmen. Das wirkt schön demoralisierend und es spaltet die Femanzenschaft wenn einzelne immer wieder als Parteiopportunistinnen beschimpft werden.

Ich hoffe ich konnte deine Fragen so weit als möglich beantworten

Also beste Grüße noch Tom
Dein ka-eff

P.S. @all
Ich bitte noch mal meine lange Abwesenheit zu entschuldigen. Jetzt habe ich aber erst einmal 2 Wochen Urlaub also auch so manche freie Minute für dieses Forum
Ich freue mich drauf
Beitrag vom 19.12.2008 - 17:21
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