Feminismusdiskussion FemDisk - DiAs Ecke
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Dorn im Auge ist offline Dorn im Auge  
DiAs Ecke
370 Beiträge - Fingerwundschreiber
Dorn im Auge`s alternatives Ego
Da ich ständig irgendwelche Artikeln finde, Fragen habe, möchte ich sie dann auch mit jemanden teilen...
Und damit ich nicht jedesmal ein Thread für uffmache, dachte ich mir meine Ecke einzurichten...
Darf ich, Nihi?

*ganz lieb guck* verliebt

Was hab ich dann jetzt?

Zitat
Wien - Popsängerin Christina Stürmer hat die österreichische Nationalhymne im Sinne der Gleichberechtigung umformuliert. Jetzt wird sie verklagt - wegen zwei zusätzlicher Wörter.



Zitat
“Heimat bist du großer Söhne“ - so lautet der Original-Textteil der Austria-Hymne. Sängerin Christina Stürmer (27) hat die Passage in “Heimat bist du großer Söhne und Töchter“ geändert.





Quelle

Und das
Lied (keine Hymne)
Beitrag vom 21.01.2010 - 22:29
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nihilator ist online nihilator  
RE: DiAs Ecke
Administrator
5104 Beiträge - Forengott
nihilator`s alternatives Ego
Zitat
Original geschrieben von Dorn im Auge
Da ich ständig irgendwelche Artikeln finde, Fragen habe, möchte ich sie dann auch mit jemanden teilen...
Und damit ich nicht jedesmal ein Thread für uffmache, dachte ich mir meine Ecke einzurichten...
Darf ich, Nihi?

*ganz lieb guck* verliebt



Darfst Du natürlich. Sogar ohne liebes Gucken! verliebt

Zitat
Was hab ich dann jetzt?

Zitat
Wien - Popsängerin Christina Stürmer hat die österreichische Nationalhymne im Sinne der Gleichberechtigung umformuliert. Jetzt wird sie verklagt - wegen zwei zusätzlicher Wörter.




Stürmer.. was für einE passende NamIn. grosses Lachen

Zitat
Zitat
“Heimat bist du großer Söhne“ - so lautet der Original-Textteil der Austria-Hymne. Sängerin Christina Stürmer (27) hat die Passage in “Heimat bist du großer Söhne und Töchter“ geändert.






Ich finde, da fehlt noch einiges. Was ist mit Menschen, die sich weder als Sohn noch als Tochter verstehen wollen? Oder für die dieses lila Deppenland nicht Heimat, sondern nur Zuhause ist? Sollen die sich jetzt etwa widerstandslos mitgemeint fühlen?? glotz

Aber Du wolltest doch Fragen haben? Welche wären das in dem Fall?

Wenn es in etwa "Sind die bekloppt?" wäre - JA. Total bekloppt. So bekloppt, daß es keinen Weg gibt, ihnen das noch klarzumachen. unglücklich

Aber dafür haben sie eine solide Mehrheit! Ist doch auch mal was.


LG,
nihi
Beitrag vom 21.01.2010 - 22:54
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Dorn im Auge ist offline Dorn im Auge  
370 Beiträge - Fingerwundschreiber
Dorn im Auge`s alternatives Ego
ähm, dazu hab ich keine Fragen- nur Meinung...

Aber zu diesem Zitat hab ich Frage:

"Manche Männer sind dafür geschaffen, eines Tages glückliche Witwen zu hinterlassen." (vom Robert Lembke)
Hab heute in HNA gelesen und jetzt geht es mir nicht ausm Kopf...
Wie ist das nun gemeint war?
Dass manche Männer gehören tot sein, bzw. dürfen nicht leben, weil sie so böse waren/sind?
Oder dass manche Männer so gut waren, dass ihre Witwen auch nach ihrem Tod noch glücklich sind, weil sie solche Männer hatten?
Ich komm irgendwie nicht über den Balken... entweder ist es eindeutig zweideutig gemeint, oder happert es bei mir mit der Sprache, oder ich bin einfach zu doof dafür... unglücklich


Der Post wurde 1 mal editiert, zuletzt von Dorn im Auge am 21.01.2010 - 23:02.
Beitrag vom 21.01.2010 - 23:01
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Max ist offline Max  
Viel zu kompliziert
70 Beiträge - Neuling
Das mit der Hymne ist gar nicht so kompliziert. Man hätte sie nicht umschreiben müssen. Nur das Land hätte die Julia Stürmer umbenennen müssen: Östrogenreich statt Österreich.

Mit Östrogen wird Österreich scheen - Max
Beitrag vom 21.01.2010 - 23:46
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Neues von Zensursula- Mutter der Nation
370 Beiträge - Fingerwundschreiber
Dorn im Auge`s alternatives Ego
Die Familie lässt sie nicht los
Zitat
Berlin. Ursula von der Leyen hat nur die älteren Menschen und die Gleichstellung übrig gelassen. Als die ehemalige Familienministerin ihr Büro geräumt hat, hat sie gleich einen großen Teil des Sachverstandes in ihrem Ressort mitgenommen.

Zitat
Die Rolle der Fürsorgerin will sie nicht aufgeben: Die frühere Familien- und jetzige Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (51) hat Themen und Personal aus ihrem alten Ressort an ihren neuen Arbeitsplatz mitgenommen.

Zitat
In mehreren Interviews hat sie angekündigt, sich auch in ihrem jetzigen Amt um Alleinerziehende, Kinderarmut und berufstätige Mütter kümmern zu wollen. In den Augen der Öffentlichkeit würde sie wohl gern die Expertin in Sachen Familie bleiben.

soso... Familien also... Quelle

Beitrag vom 22.01.2010 - 10:13
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Dorn im Auge ist offline Dorn im Auge  
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370 Beiträge - Fingerwundschreiber
Dorn im Auge`s alternatives Ego
Die Opfer sind meist Polinnen

Zitat
Berlin ? Die Kopftuchdebatte bekommt in Neukölln eine neue, brutale Dimension: Kopftuchmädchen gehen plötzlich auf andere, vorzugsweise blonde Schülerinnen los Schulleitung und Senatsschulverwaltung sind sehr besorgt.
Es geschah auf dem Schulweg: "Zwei Mal schon schlugen Mädchen mit Kopftuch mit den Fäusten auf blonde Mitschülerinnen ohne Kopftuch ein, rissen sie zu Boden, traten sie mit Füßen", sagt Volker Steffens, Leiter der Thomas-Morus-Hauptschule in Neukölln ... Der Rektor: "Einmal versuchte ein Kopftuchmädchen, einem anderen die blonden Haare anzustecken. Die Opfer sind meist Polinnen". Rita Herrmanns von der Senatsschulverwaltung: "Fundamentalistische Tendenzen nehmen in den letzten Jahren auch an Berliner Schulen zu Immer mehr Mädchen tragen Kopftücher Immer mehr Eltern moslemischen Glaubens verbieten ihren Töchtern Klassenfahrten, Schwimm-, Sexualkunde-Unterricht" .Schulleiter Volker Steffens bekommt in vorderster Linie die Konsequenzen zu spüren: "Islamistische Tendenzen und direkte rassistische Angriffe von Mädchen sind auffällig" Opfer werden die blonden Polinnen, weil sie katholisch und dennoch sehr liberal sind und damit alles verkörpern, was die Kopftuchmädchen ablehnen Der Grund der Konflikte ist häufig Neid Steffens: "In stark religiös geprägten Elternhäusern ist viel verboten Die Mädchen sehen in der Schule andere Mädchen, bei denen mehr geht Sie werden neidisch, hauen die Kinder liberaler Familien" .



http://polskaweb.eu/die-opfer-sind-meist-polinnen.html
Beitrag vom 22.01.2010 - 14:45
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Max ist offline Max  
RE:
70 Beiträge - Neuling
Zitat
Original geschrieben von Dorn im Auge

Die Opfer sind meist Polinnen

Berlin ? Die Kopftuchdebatte bekommt in Neukölln eine neue, brutale Dimension: Kopftuchmädchen gehen plötzlich auf andere, vorzugsweise blonde Schülerinnen los Schulleitung und Senatsschulverwaltung sind sehr besorgt.



... ich habe Arne Hoffmann gefragt, ob das stimmt. Er hat gesagt, stimmt nicht, er hätte selber nichts gesehen.

Dann stimmt´s wohl nicht - Max


Der Post wurde 1 mal editiert, zuletzt von Max am 22.01.2010 - 23:31.
Beitrag vom 22.01.2010 - 23:31
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Dorn im Auge ist offline Dorn im Auge  
RE: RE:
370 Beiträge - Fingerwundschreiber
Dorn im Auge`s alternatives Ego
Zitat
Original geschrieben von Max

... ich habe Arne Hoffmann gefragt, ob das stimmt. Er hat gesagt, stimmt nicht, er hätte selber nichts gesehen.



mal ganz ehrlich?

Meistens sehen die Gutmenschen gar nüschts außer eigener Nase (wahlweise: Schwanz, rechten ausgestreckten Arm, Bauchnabel, Kühlschrank, 4 Wänden-wie es grad passt).

Die Leutchens, die nicht Scheiße fressen müssten, weil denen im Leben gut ging, die sind meistens gewollt auf 1 1/2 Augen blind, auf 1 1/2 Ohren taub und zur Hälfte gehirnamputiert...

So viel zu meinen Erfahrungen.

PS: sorry für die Wortwahl. Hab hier lautstarke Geräusche im Hintergrund...
Beitrag vom 22.01.2010 - 23:50
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Max ist offline Max  
RE: RE: RE:
70 Beiträge - Neuling
Zitat

mal ganz ehrlich?



... naja ... also ... *hüstel* ... fast ... hätte ich ihn gefragt.

Max nix - Max


Der Post wurde 2 mal editiert, zuletzt von Max am 23.01.2010 - 01:29.
Beitrag vom 23.01.2010 - 01:27
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Dorn im Auge ist offline Dorn im Auge  
370 Beiträge - Fingerwundschreiber
Dorn im Auge`s alternatives Ego
glücklich macht nix.

ich habe ihn ja auch nicht persönlich angesprochen.
Beitrag vom 23.01.2010 - 04:06
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Dorn im Auge ist offline Dorn im Auge  
370 Beiträge - Fingerwundschreiber
Dorn im Auge`s alternatives Ego
Zitat
Die Berliner Soziologin Necla Kelek sieht ein Versagen der deutschen Öffentlichkeit vor islamistischer Gewalt. Es sei schon bitter, wie sich manche Medien winden, „wenn es schlicht darum geht, das Recht auf Meinungsfreiheit und das Leben eines Mannes zu verteidigen“....
"Inzwischen scheint man in gewissen Kreisen offenbar nur noch froh zu sein, dass die Bomben nicht explodieren und Dänen axtfeste Türen bauen", sagte die mit dem Geschwister Scholl Preis ausgezeichnete Sozialwissenschaftlerin und Autorin ("Die fremde Braut") am Mittwoch im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Es breite sich gegenüber dem Islam eine "Duck and cover"-Mentalität aus, ein Duckmäusertum....
Der Islam habe, wie Kelek sagte, aber ein Problem: "Er will Leitkultur sein und nicht nur das Leben der Muslime regeln, sondern auch bestimmen, wie sich die übrige Gesellschaft gegenüber den Muslimen zu verhalten hat." Der Islam trenne zudem nicht Religion und Politik, sei also nicht säkular. Gleichzeitig habe diese Weltanschauung aber keine einheitliche Lehre davon, was diesen Glauben überhaupt ausmache. "Er ist alles und gleichzeitig nichts. Ein Gespenst. Der Islam ist in diesem Sinne verantwortungslos, weil der Gläubige nur Allah gegenüber verpflichtet ist."





http://www.handelsblatt.com/newsticker/politik/kriminalitaet-kelek-kritisiert-duckmaeusertum-vor-islamisten;2508228
Beitrag vom 24.01.2010 - 12:14
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nihilator ist online nihilator  
RE: RE:
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nihilator`s alternatives Ego
Zitat
Original geschrieben von Max
Zitat
Original geschrieben von Dorn im Auge
Die Opfer sind meist Polinnen

Berlin ? Die Kopftuchdebatte bekommt in Neukölln eine neue, brutale Dimension: Kopftuchmädchen gehen plötzlich auf andere, vorzugsweise blonde Schülerinnen los Schulleitung und Senatsschulverwaltung sind sehr besorgt.



... ich habe Arne Hoffmann gefragt, ob das stimmt. Er hat gesagt, stimmt nicht, er hätte selber nichts gesehen.

Dann stimmt´s wohl nicht - Max



Max, auch wenn ich gewisse Fortschritte anerkenne - Deine interkulturelle Inkontinenz läßt doch noch schwer zu wünschen übrig. Richtig ist - wenn Arne nichts gesehen hat, war da wohl auch nix. Bis auf weiteres.

Aber man muß sich doch auch argumentativ wappnen für den Fall, daß es partout nicht mehr zu leugnen ist. Was soll ein kritischer, differenzierender Geist wie Arne Hoffmann oder Sebastian Edathy denn machen, wenn man ihm in der Talkshow eine Polin gegenübersetzt, der das selbst widerfahren ist? Ihr Erleben zu leugnen wäre zu dreist. Das muß allerdings im Einzelfall entschieden werden. Wirkt sie unsicher, kann man es immerhin versuchen. Anderenfalls kommen die Errungenschaften linker Dialektik zum Tragen. Ein paar Handreichungen:

- das war ein Einzelfall. (Soll erstmal einer widerlegen! )
- es hat in keinem Fall mit dem Islam etwas zu tun. Auch dann nicht, wenn ausdrücklich von Christenschlampe, Schweinefresserin oder so etwas die Rede war.
- wenn es doch etwas mit dem Islam zu tun haben sollte, handelt es sich um einen völlig falsch verstandenen Islam.
- im übrigen ist es eh nur die -unschöne, vielleicht ganz klein bissel überzogene, aber im Grunde berechtigte- Antwort auf die ständigen Diskriminierungen hierzulande.
- denn außerdem machen Katholiken derlei ja ständig mit armen kleinen Kopftuchmädchen.
usw.

Bei Amateuren sollte das genügen. Die sehen schleunig ein, daß sie Nazischweine und Rassisten sind und stürzen sich bekümmert und beschämt aus dem Fenster. Es gibt allerdings (leider) auch hartnäckige Fälle (sog. "Rechtsextremisten"), da muß man dann in den nächsten Gang schalten. Hier bieten sich besonders an:

- die Hexenverbrennungen (besonders bei feministischem Hintergrund des Publikums!).
- die Kreuzzüge.
- die Inquisition und
- der Völkermord an den Indianern.

Man kann es auch noch etwas verfeinern mit unmenschlicher Behandlung von Kindern in katholischen Waisenhäusern und Mädchenheimen in Irland. Auf Diskussionen über Mordbefehle in der Bibel sollten sich dagegen nur Bibelfeste einlassen.

Die meisten Christenschweine lenken spätestens da ein, Atheisten sowieso. Deren Reservoir ist es ja entnommen. Man gibt ihnen noch einen finalen Tritt, das könnte etwa ein antisemitisches Luther-Zitat sein oder ein islamfeindlicher Papst-Ausspruch, und gut ist. Versenkt!

Für ganz, ganz hartnäckige Fälle bleibt dann noch Auschwitz. Man kann anbringen, daß die Sichtweisen des Gegners geeignet sind, Viehwaggons mit Massendeportierten ins Rollen zu bringen, wie das die Tage in der deutschen Qualitätspresse zu lesen war. Denn so habe es damals ja auch angefangen. Man die Geschichten über jüdische Ritualmorde ins Spiel bringen und mit Schilderungen islamischer Greueltaten vergleichen (nicht verheddern darin, daß das eine wahr, das andere Lüge ist!), die "Protokolle der Weisen von Zion" sollten nicht fehlen. Bilder von Leichenbergen und vom berühmten Schild "Arbeit macht frei", verbunden mit der Frage (solte aber nicht wie eine Frage klingen!), ob man das für die Muslime auch so wolle, runden das Ganze ab.

Das wären mal so die Grundlagen. Fortgeschrittene und solche, die es noch werden wollen, können sich gern an die Profis wie den Mob-Mod und sein Idol wenden. Und/oder in der linken Tagespresse mitlesen, besonders empfohlen sei das Fäule-tong.


Islamofoben-fob -
nihi
Beitrag vom 25.01.2010 - 22:36
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nihilator ist online nihilator  
RE: RE: RE:
Administrator
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nihilator`s alternatives Ego
Zitat
Original geschrieben von Dorn im Auge
mal ganz ehrlich?

Meistens sehen die Gutmenschen gar nüschts außer eigener Nase (wahlweise: Schwanz, rechten ausgestreckten Arm, Bauchnabel, Kühlschrank, 4 Wänden-wie es grad passt).

Die Leutchens, die nicht Scheiße fressen müssten, weil denen im Leben gut ging, die sind meistens gewollt auf 1 1/2 Augen blind, auf 1 1/2 Ohren taub und zur Hälfte gehirnamputiert...

So viel zu meinen Erfahrungen.

PS: sorry für die Wortwahl. Hab hier lautstarke Geräusche im Hintergrund...



Dafür war es aber eine höchst fundierte Analyse.

Bei der Wortwahl laufe ja selbst ich rot an. Jedenfalls fast. zwinkern

Aber deftige Worte stehen für Ehrlichkeit und Offenheit. Verschwurbeltes Geschwätz kündet meist von der Absicht, seine Absichten zu verschleiern, unter hübsch gedrechselten Worten zu verstecken.

Manche Leute behaupten gar, andere allein durch ihre Wortwahl zu durchschauen. So weit möchte ich nicht gehen. Dummem polit-korrekten Geschwätz ist heute schließlich jeder ausgesetzt, allein schon durch TV. Bis zur Erkenntnis, wie Sprache Denken formt, kommt nicht jeder, bis zur bewußten Sprachkontrolle die Wenigsten.

Ich beneide und bewundere die, bei denen es durch ihre Biographie gar nicht erst zu solcher Gedankenkontrolle kam. Und mit Erstaunen registriert man, wo die ausgerechnet herkommen...


LG verliebt
nihi
Beitrag vom 25.01.2010 - 23:00
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Max ist offline Max  
RE: RE: RE:
70 Beiträge - Neuling
Servus nihi,


Zitat
Max, auch wenn ich gewisse Fortschritte anerkenne - Deine interkulturelle Inkontinenz läßt doch noch schwer zu wünschen übrig. Richtig ist - wenn Arne nichts gesehen hat, war da wohl auch nix. Bis auf weiteres.



... darauf sollten wir uns getrost verlassen, Hombre.

Zitat
Aber man muß sich doch auch argumentativ wappnen für den Fall, daß es partout nicht mehr zu leugnen ist. Was soll ein kritischer, differenzierender Geist wie Arne Hoffmann oder Sebastian Edathy denn machen, wenn man ihm in der Talkshow eine Polin gegenübersetzt, der das selbst widerfahren ist? Ihr Erleben zu leugnen wäre zu dreist. Das muß allerdings im Einzelfall entschieden werden. Wirkt sie unsicher, kann man es immerhin versuchen. Anderenfalls kommen die Errungenschaften linker Dialektik zum Tragen. Ein paar Handreichungen:



... rotzfrech behaupten, daß alle Polinnen lügen, die Linken explodieren lassen und ihren Senf vom Übel des Vorurteils und demjenigen der Verallgemeinerung in die Diskussion klecksen lassen, dann den LInken genau dasselbe in anderen Zusammenhängen zurück vorwerfen - und bis das ausdiskutiert ist (ein LInker fällt auf solche Diskussionsvorschläge reflexhaft rein), ist die Polin mit den Geldbeuteln aller Anwesenden unbemerkt verschwunden und keiner kann sie noch was fragen..

Zitat
- das war ein Einzelfall. (Soll erstmal einer widerlegen! )
- es hat in keinem Fall mit dem Islam etwas zu tun. Auch dann nicht, wenn ausdrücklich von Christenschlampe, Schweinefresserin oder so etwas die Rede war.
- wenn es doch etwas mit dem Islam zu tun haben sollte, handelt es sich um einen völlig falsch verstandenen Islam.
- im übrigen ist es eh nur die -unschöne, vielleicht ganz klein bissel überzogene, aber im Grunde berechtigte- Antwort auf die ständigen Diskriminierungen hierzulande.
- denn außerdem machen Katholiken derlei ja ständig mit armen kleinen Kopftuchmädchen.
usw.



... Katholiken wären ja nicht das Schlimmste, wenn sie nur ihren Glauben nicht hätten ... *g* ...

Zitat
Bei Amateuren sollte das genügen. Die sehen schleunig ein, daß sie Nazischweine und Rassisten sind und stürzen sich bekümmert und beschämt aus dem Fenster. Es gibt allerdings (leider) auch hartnäckige Fälle (sog. "Rechtsextremisten"), da muß man dann in den nächsten Gang schalten. Hier bieten sich besonders an:

- die Hexenverbrennungen (besonders bei feministischem Hintergrund des Publikums!).
- die Kreuzzüge.
- die Inquisition und
- der Völkermord an den Indianern.



... yep. Und wenn er dann immer noch nicht springen will, ruft man die Antifa-SA an. Die schubsen ihn dann ...

Zitat
Man kann es auch noch etwas verfeinern mit unmenschlicher Behandlung von Kindern in katholischen Waisenhäusern und Mädchenheimen in Irland. Auf Diskussionen über Mordbefehle in der Bibel sollten sich dagegen nur Bibelfeste einlassen.

Die meisten Christenschweine lenken spätestens da ein, Atheisten sowieso. Deren Reservoir ist es ja entnommen. Man gibt ihnen noch einen finalen Tritt, das könnte etwa ein antisemitisches Luther-Zitat sein oder ein islamfeindlicher Papst-Ausspruch, und gut ist. Versenkt!

Für ganz, ganz hartnäckige Fälle bleibt dann noch Auschwitz. Man kann anbringen, daß die Sichtweisen des Gegners geeignet sind, Viehwaggons mit Massendeportierten ins Rollen zu bringen, wie das die Tage in der deutschen Qualitätspresse zu lesen war. Denn so habe es damals ja auch angefangen. Man die Geschichten über jüdische Ritualmorde ins Spiel bringen und mit Schilderungen islamischer Greueltaten vergleichen (nicht verheddern darin, daß das eine wahr, das andere Lüge ist!), die "Protokolle der Weisen von Zion" sollten nicht fehlen. Bilder von Leichenbergen und vom berühmten Schild "Arbeit macht frei", verbunden mit der Frage (solte aber nicht wie eine Frage klingen!), ob man das für die Muslime auch so wolle, runden das Ganze ab.

Das wären mal so die Grundlagen. Fortgeschrittene und solche, die es noch werden wollen, können sich gern an die Profis wie den Mob-Mod und sein Idol wenden. Und/oder in der linken Tagespresse mitlesen, besonders empfohlen sei das Fäule-tong.



... ja, was man nicht versuchen sollte, ist, zu schildern, wie furchtbar Dresdener Anfang ´45 gelitten haben. Sonst wäre man mit dem Nazi einer Meinung. Und das geht nicht.

Der geht auch nicht - Max


Der Post wurde 1 mal editiert, zuletzt von Max am 25.01.2010 - 23:04.
Beitrag vom 25.01.2010 - 23:03
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RE:
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Zitat
Original geschrieben von Dorn im Auge
Zitat
Der Islam habe, wie Kelek sagte, aber ein Problem: "[b]Er will Leitkultur sein und nicht nur das Leben der Muslime regeln, sondern auch bestimmen, wie sich die übrige Gesellschaft gegenüber den Muslimen zu verhalten hat.




Das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt, der entscheidende, möchte ich sagen! Ich bin nicht ganz sicher, was linke Gutmenschen denken und ob sie überhaupt etwas tun, das diese Bezeichnung verdient. Dazu wirken ihre Aussagen zu reflexiv und eingeübt für mich. Nur: selbst diesen Idioten sollte es anhand praktischer Anschauung zu vermitteln sein, wie es ihresgleichen unter dem Islam ergeht. Trotz mannigfacher Abstufungen unter der Vielzahl an islamischen Ländern - daß Islam und Freiheit wie Feuer und Wasser sind, liegt auf der Hand. Wieso sonst redet man überhaupt von einem "gemäßigten Islam"? Verräterische Sprache, auch hier. Wäre der Islam selbst an sich friedlich und tolerant, wie die Gutis behaupten, müßte man ihn nicht mäßigen.

Sie wissen also, daß sie lügen. Nur warum? Warum ausgerechnet die ersten potentiellen Opfer des Islam, Femis, Homos und Linke? Kommt da vielleicht ein unbefriedigtes Unterwerfungsbedürfnis zum Vorschein? Oder der Gedanke, vorauseilende Unterwerfung würde das Schlimmste verhindern? Die Hoffnung auf einen Euro-Islam, der Homos und Femis genauso freundlich gegenübersteht wie (leider) heute die christliche Welt? Ist es gar ganz surreal, der Traum vom Imam, der freundlich mit dem SM-Fetischisten diskutiert?

Ich verstehe es nicht, wirklich nicht. Arne Hoffmann hätte weit mehr Grund, sich vor der Machtergreifung des Islam zu fürchten als ein rechter Gestriger wie ich. Infantile Gefallsucht? Stockholm-Syndrom?

Beitrag vom 25.01.2010 - 23:19
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