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Durex Studie
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Gute Sexkenntnisse.

Zitat
Deutsche Schüler Weltmeister bei Sex-Kenntnissen 25. Mai 2010, 10:26 Uhr Eine neue Studie bringt es ans Licht: Mit dem Thema Sexualität und Sexualpraktiken kennt sich im internationalen Vergleich niemand besser aus als deutsche Schüler – die Kenntnisse stammen oft aus dem Sexualkundeunterricht. Doch über ihren Körper wissen die Schüler so wenig wie nie zuvor.

Was soll man dazu sagen? Es ist doch ein Unterschied, ob ich allgemein (auswendig) lerne, oder ob ich das Gelernte für mich umsetzen kann. Hier driftet das auseinander, und zwar ganz gewaltig. Da fragt man sich, ob ein Sexualkundeuntericht in dieser Form überhaupt sinnvoll ist.

Zitat
Die Ärztin Gisela Gille hält seit vielen Jahren Mädchensprechstunden in Schulen ab, redet mit Jugendlichen über erste Liebe, Pubertät und Geschlechtskrankheiten. Dabei beobachtet sie bei aller theoretischen Beschlagenheit erhebliche emotionale Schwächen – und eine erstaunliche Verklemmtheit.

Mädchensprechstunden? Warum nur habe ich nichts anderes erwartet? Warum kann diese Ärztin nicht eine Sprechstunde (für alle) halten? Emotionale Schwächen und Verklemmtheit wundern mich nicht. Zu früh angefangen, zu viel in den Kopf gehämmert, manchmal ist weniger mehr. Auch wenn die Gutmenschen meinen je früher, desto besser, das Ergebnis spricht für sich. Da sollte man das System überdenken und entsprechend ändern.

Zitat
Auch der Lehrstoff müsse neu geordnet werden, sagt die Ärztin. „15-jährige Mädchen schwärmen von Babys. Aber beim Thema Aids schauen sie gelangweilt aus dem Fenster.“ Überhaupt verlaufe das Thema Krankheiten im Sexualkundeunterricht „sehr schräg“. Es sei zu viel von Aids die Rede und zu wenig von den verbreitetsten und gefährlichsten Geschlechtskrankheiten. „Chlamydien sind die häufigsten sexuell übertragbaren Krankheitserreger, bis heute haben viele nie etwas davon gehört.“ 2005 ließen sich in Berlin mehr als 500 Frauen nach ungeschütztem Geschlechtverkehr testen. Bei jeder zehnten 17-Jährigen entdeckte man eine frische Infektion, acht Prozent der 20-Jährigen waren betroffen, vier Prozent der 15-Jährigen.

Irgenwie läuft alles immer auf das Gleiche hinaus. AIDS ist kein Thema. Chlamydien. Als ob es nicht noch andere Krankheiten gäbe. Und überhaupt diese Untersuchung von mehr als 500 Frauen (möglicherweise 502?) in Berlin. Was fehlt da? Richtig, die Aufschlüsselung nach Alter. Alle folgenden Prozentzahlen und Altersangaben sind Makulatur. Zudem ist fraglich, ob diese mehr als 500 Frauen representativ sind.

Und wieder mal fehlen die Männer. Logisch, die verbreiten ja die Chlamydien (Täter) und die Frauen leiden darunter (Opfer). Also alles wie gehabt.

Frau Dr. Gille ist Vorsitzende der Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung der Frau e.V.
Beitrag vom 25.05.2010 - 20:41
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