| 1327 Beiträge - Hardcoreposter
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Von dort läßt es sich schön schreiben Schon ein paar Tage her, aber trotzdem lesenswert.
Zitat Sonntag, Dezember 19, 2010
Zur Jahreswende: Rückblick und Ausblick zu Strategien in der Männerpolitik
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Mit Blick auf das alte Jahr erscheint mir besonders bedeutsam, welch große Aufmerksamkeit und was für erhitzte Diskussionen Gruppen wie AGENS und die Interessengemeinschaft Antifeminismus (IGAF) schon allein dadurch auslösten, dass sie existieren. |
Ja es gab Diskussionen und Aufmerksamkeiten, auch bezüglich AGENS. Bei Agens hielten sie sich jedoch in Grenzen, bezogen sich wohl mehr auf die Person von Prof. G. Amendt. Mit IGAF war es etwas anderes. Da gab es nicht nur Diskussionen und Aufmerksamkeiten sondern da kochte so einiges hoch.. Es wäre besser von Agression zu sprechen denn von Aufmerksamkeit. Aber leider scheint es bei einigen Männerrechtlern nicht so angekommen zu sein.
Zitat Die Gegenseite reagierte bei beiden Gruppen, indem sie das zarte Pflänzchen jeweils zu zertrampeln versuchte, kaum dass es beginnen konnte zu erblühen. Gegen die IGAF wurden linksradikale Vandalen aktiv, ... |
Ah, jetzt wird es benannt, aber wieder falsch. Es waren keine Vandalen sondern Feministen, warscheinlich FeministInnen. Die Dinge klar beim Namen zu nennen ist scheinbar nicht so einfach.
Zitat ... gegen AGENS vor allem der Radikalfeminist Thomas Gesterkamp vom Bundesforum Männer, der immer wieder Verbindungen zur "rechten Szene" unterstellte. |
Gesterschlamp schießt doch gegen alles männliche, nicht nur gegen Agens. Und das mit rechts können wir uns schenken. Wohl das letzte "Argument", wenn es nicht mehr anders geht. Mittlerweile so abgegriffen und abgedroschen das es eher das Gegenteil bewirken kann.
Zitat ... sondern nur aus strategischer Perspektive betrachte, gelange ich zu dem Eindruck: Der Vandalismus gegen die IGAF war ein klares Eigentor, weil er überhaupt erst die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Entstehen dieser Organisation lenkte. |
Spricht da der Neid? Aufmerksamkeit hatte IGAF bereits vor dem Vandalismus, äh vor den Schmierereien. Da mache ich mir doch glatt die Sprache des Autors zu eigen. Es gab bereits vorher ein Interesse an IGAF und dieses Geschmier war nur noch ein letztes Zucken des Feminismus. Ja ich weiß, jetzt übertreibe ich gewaltig. Nur frage ich mich wo waren denn all die aufgebrachten Frauen? Wo war der Mut offen aufzutreten? Zu protestieren? Verhindert durch gläserne Polizisten?
Zitat Als unklug können sich die Schachzüge von Gesterkamp & Co. herausstellen, wenn es den Männerrechtlern gelingt, trotz aller Unterstellungen an der Debatte teilzunehmen (und genau das zeichnet sich aktuell ab). |
Es zeichnet sich nicht ab, es ist in manchen Bereichen schon Realität. Männerrechtler und Maskulisten nehmen zunehmend an den Debatten teil. Im Internet scheinen sie sogar die Debatten zu dominieren. Darüber haben sich ja schon einige FeministInnen beschwerd. Bisher ohne Erfolg. Und das wird sicherlich auch so bleiben.
Zitat Wenn sich schließlich eine konstruktive Auseinandersetzung mit Männerrechtlern als unvermeidbar herausstellt – und das wird früher oder später der Fall sein – weiß ich nicht, wie Gesterkamp ein solches Gespräch mit Leuten führen will, die ihm nach all seinen Ausfällen am liebsten ins Gesicht spucken würden. |
Milde ausgedrückt, wirklich milde. Die Maskulisten werden ihn, sollte es zu einer Auseinandersetzung kommen, einfach nicht beachten. Und das ist wahrscheinlich die harmlose der möglichen Varianten.
Zitat Dazu kommt: Sobald die Männerrechtsbewegung Teil der Geschlechterpolitik in Deutschland geworden ist, dürfte Gesterkamp feststellen, dass er seinen "cordon sanitaire" lediglich um sich selbst gezogen hat und jetzt darin festsitzt wie in einem verschütteten Bunker. |
Er sitzt jetzt schon fest. Und überhaupt, brauchen wir eine "Geschlechterpolitik"? Maskulisten (nicht unbedingt die Männerrechtler) lehnen doch eine Geschlechterpolitik ab, wie sollten sie da Teil von etwas werden das sie ablehnen? Teile und herrsche?
Weniger Staat, mehr Privatheit, weniger großer Bruder, mehr Eigenverantwortung. Alles andere, was den Staat aufbläht, ist unnötig.
Zitat Ich selbst richte mich bekanntlich an der Zusammenarbeit der liberalen US-amerikanischen Feministin Wendy McElroy mit ähnlich liberalen Männerrechtsgruppen aus, weshalb ich immer wieder auch mit Vertretern des "gegnerischen Lagers" das freundschaftliche Gespräch suche. |
Pech gehabt. Ob gemäßigt, normal oder radikal, Feministin ist Feministin. Jeder sollte mittlerweile begriffen haben das Gespräche nicht möglich sind, mit dem "gegnerischen Lager". Wo es doch so erscheint geht es nur um Marginalien, um die Brocken für den Hund. Solche "freundschaftliche" Gespräche sollen doch nur verwässern, hinhalten, beruhigen. Nach dem x-ten Gespräch solcherart verliert man die Lust und hat nichts erreicht. Genug der Worte, jetzt sollen die Taten folgen.
Und mal ganz nebenbei, wer ist eigentlich Wendy McElroy? Dazu Wikipedia:
Zitat Wikipedia
Wendy McElroy (* 1951) ist eine kanadische Schriftstellerin, Vertreterin des Individualistischen Anarchismus und Feministin. |
Feministin und Anarchistin also. Keine gute Allianz. Feminismus ist für mich immer gegen Männer gerichtet. Anarchie ist immer gegen den Staat gerichtet. Wo also kämen wir hin, ohne Männer, ohne Staat? Ins männerfreie zwangslose Paradies?
Was kann man von jemanden halten der sich danach ausrichtet?
Zitat Während ich persönlich eine Engelsgeduld habe und auch in Zukunft zunächst das Gespräch suchen werde, ziehen viele andere Männerrechtler, die diese Entwicklungen mitbekommen haben, den Schluss, "dass man mit denen sowieso nicht vernünftig reden kann". |
Mal ehrlich, ist das nicht eine richtige Schlußfolgerung aus dem Verhalten der FeministInnen? Was bringen zukünftige Gespräche?
Zitat Strategisch am klügsten wäre es gewesen, wenn die feministisch geprägte Geschlechterpolitik spätestens Ende der neunziger Jahre, als die Gleichberechtigung für Frauen durchgehend erlangt war, begonnen hätte, sich auch den Männern und ihren Anliegen zu widmen. |
Warum sollten sie sich den Anliegen der Männer widmen? Sind nicht alle Männer Schweine und Vergewaltiger? Muß die Anzahl der Männer nicht auf 10% gedrückt werden? Nachzulesen in den verschiedensten Büchern von verschiedenen FeministInnen. Beworben und unters Volk gebracht unter anderem von der Omma.
Und die erlangte Gleichberechtigung, darüber lacht der Feminismus. Er weiß, es wird nie eine Gleichberechtigung geben. Hieße das ja gleichzeitig ein Ende deselbigen und ein Ende des Opfertums mit dem Verlust der nie leer werdenden Fleischtöpfe.
Zitat Stattdessen hieß es damals nur: Wie können wir noch mehr für Frauen rausholen? Scheiß auf die Männer! |
Eben, da haben wir's ja. Und diese Sätze werden solange erklingen, solange es FeministInnen gibt. Ist das so schwer zu verstehen?
Zitat Von denen aber wird die Botschaft klar verstanden: Wir werden uns jede einzelne Verbesserung unserer Situation erkämpfen müssen. Und im Kämpfen sind viele Männer gut. |
Welch Lob für die Männer. Aber nicht alle sind gute Kämpfer. Und manche kämpfen sogar auf der "falschen Seite" . Wir werden kämpfen, und uns das holen was für uns richtig und wichtig ist.
Zitat Selbst Alice Schwarzer war 2010 vor allem mit ihrer eigenen Demontage beschäftigt, die dazu führte, dass sich selbst Medien, die ihr früher treu ergeben waren (etwa die FAZ oder das ARD-Magazin Panorama), gegen sie richteten. Der eine oder andere EMMA-Artikel gegen die neu entstandene Bürgerrechtsbewegung der Männer bleibt ohne Konsequenz. Jeder weiß schließlich, dass Schwarzer alle Männer für "böse" hält, die ihr Leben und ihr Verhalten nicht exakt nach Schwarzers Wünschen ausrichten. Nicht ohne Grund attestieren viele Kritiker den Feministinnen eine stark narzisstisch ausgerichtete Persönlichkeit. |
Wenn Schwarzer tatsächlich für den Feminismus steht, so scheint er wirklich gerade von der Bühne abzutreten. Jedenfalls was den radikalen Feminismus betrifft. Das ist aber nicht genug. Ziel ist eine feminismusfreie Gesellschaft. Selbst "normale" FeministInnen dürfen nicht geduldet werden. Sind sie doch die Saat, die alles zerstört. Schauen wir uns doch nur einmal um, wohin uns die FeministInnen geführt haben. Alle, außnahmslos. Es gab keine die offen und laut protestiert hätte, naja fast keine. Die wenigen die es wagten wurden tyrannisiert, verstoßen, bedroht ...
Sind nicht alle FeministInnen narzisstisch? Führt das nicht genau dahin, wo wir jetzt sind? Kleine Kinder, ohne Maß, ohne Ziel. Trotzig, bockig uneinsichtig.
Zitat Ist es darüber hinaus möglich, dass die feministische Aufteilung in "gute" Männer (das Bundesforum) und "böse" "Männerbündler" (MANNdat, Agens etc.) sowie die ständigen Forderungen, Männerrechtler sollten sich gefälligst von Hinz und Kunz distanzieren, zu einer Zersplitterung der Männerbewegung in etliche miteinander zerstrittene Kleinstfraktionen führen sollen? Mit dem Effekt, dass diese Gruppen mehr mit ihren Streitereien untereinander beschäftigt sind als mit dem Herbeiführen einer nicht-sexistischen Geschlechterpolitik? |
Diese Möglichkeit besteht. Trag den Krieg in Feindesland ist eine uralte Strategie. Sie könnte auch bei den Männern funktionieren, könnte wohlgemerkt.
Die Distanzierung von x oder/und y da sollte sich AH mal an die eigene Nase fassen. Er ist doch brav und willig gefolgt, oder war es schon vorauseilender Gehorsam? Statt sich zu distanzieren und im Hintergrund zu werkeln hätte er besser Farbe bekannt und sich zum Kampf gestellt. Nur, wie schrieb er: Und im Kämpfen sind viele Männer gut Viele Männer, nicht alle. Wann kommt der Punkt, an dem nur noch der Kampf bleibt? Ein Einstehen zu seiner eigenen Meinung wäre wirklich gut gewesen, aber so kann man kein Vorbild sein.
Zitat Mein Fazit angesichts der skizzierten Gemengelage:
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2.) In begrenzter Form und kurzfristig kann die feministische Strategie zunächst noch erfolgreich sein, sämtliche Diskussionen über Männeranliegen durch persönliche Angriffe auf einzelne Personen, Gruppen, Internetforen etc. entgleisen zu lassen. Langfristig werden aber auch Feministinnen und ihre Anhänger in Politik und Medien um eine Auseinandersetzung mit den Inhalten nicht herumkommen. |
Diese Strategie zieht nicht mehr, oder nicht mehr so wie gewohnt. Die FeministInnen werden sich nicht mit den Inhalten auseinandersetzen. Dazu hatten sie lange genug Zeit. Warum sollten sie es jetzt machen? Und warum sollten die Männer, falls ein Angebot kommt, darauf eingehen?
Zitat 3.) ... Für die meisten Männer würde sich früher oder später eine Schattierung finden, die ihrem eigenen Naturell am besten entspricht: die Leisetreter und Softis landen im Bundesforum, die Hardliner und Fundis in der IGAF, die Pragmatiker bei AGENS und MANNdat usw. |
Softis zum Bundesforum, Hardliner und Fundis zur IGAF, Pragmatiker bei AGENS. Wußte gar nicht das bei IGAF Fundis und Hardliner sind. Wenn ich das früher gewußt hätte. 
Irgendwer fehlt doch noch. Genau, alle Rechte (eventuell auch alle Linke) in die einschlägigen Internetforen?
Zitat Es ist gut möglich, dass bereits im Jahr 2011 der Umbruch stattfindet, der sich in den Jahren 2009 und 2010 abzuzeichnen begonnen hat. |
Der Umbruch zeichnete sich schon früher ab. Jeder logisch denkende Mensch weiß, actio et reactio. Es braucht Zeit, um Kräfte zu sammeln und zu bündeln. In der Hochzeit wurde zudem jeder gekeult, der auch nur aufmucken wollte. Diese Zeiten sind fast vorbei. Jetzt werden die gesammelten Kräfte langsam gebündelt und zielführend eingesetzt.
2010, das gebe ich zu, kann jedoch das Schicksalsjahr gewesen sein. Die Zukunft wird es bringen und zeigen.
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