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| 1327 Beiträge - Hardcoreposter
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Nicht ganz so ernst gemeint, mMn jedoch einen Gedanke wert.
Social Engineering. Unbekannt? Schlag nach bei Wikiprawda
Zitat Wikipedia
Social Engineering ... (engl. eigentlich „angewandte Sozialwissenschaft“, auch „soziale Manipulation“) nennt man zwischenmenschliche Beeinflussungen mit dem Ziel, bei Personen bestimmte Verhalten hervorzurufen, ... |
Soziale Manipulation die ein bestimmtes Verhalten bei Personen (Zielgruppe) hervorrufen soll.
Zunächst fällt mir da Werbung ein. Da soll diese Werbung einen Kaufreiz beim Leser, Zuhörer oder Zuschauer erzeugen. Der Erzeuger des Produktes möchte dieses ja verkaufen und einen Gewinn dabei haben.
Der Artikel der Wikiprawda geht jedoch nur am Rande auf Werbung ein. Statt dessen kommen dann die Möglichkeiten zur Sprache die das Internet (Soziale Netzwerke) kriminellen Elementen bietet.
So wird z.B. Phishing und Dumpster Diving angesprochen. Kein Wort mehr von der Werbung.
Als zweites mußte ich an die Omma, FES etc. denken. Oder an so manche (Online)Zeitung. Diese manipulieren, oder möchten es, um eigene (?) Ziele zu erreichen.
Die Zielgruppe der Omma ist schnell ausgemacht, Frauen. Und vielleicht noch ein paar lila Pudel. Wer glaubt das die Omma nicht Social Engineering (Neusprech für "soziale" Manipulation) betreibt, der lese sich bitte diesen kleinen Artikel durch.
Zitat heise.de
Social-Media-Manipulationen mittels Crowdsourcing
Diverse Firmen zahlen Tausenden von Nutzern kleine Beträge dafür, dass diese etwa Bilder verschlagworten – was Computer heute noch nicht besonders gut können. |
Gut, irgendwer muß ja Schlagwörter hinzufügen. Wie sonst könnte man ein Bild im Netz finden?
Zitat heise.de
Ein Report ... beschreibt nun die dunkle Seite der Branche ...
Der Wissenschaftler nennen das Phänomen "Crowdturfing", ... bekommen Nutzer 20 bis 30 Cent dafür, dass sie auf bestimmten Websites Konten eröffnen, tendenziöse Antworten zu Produkten in Frageforen posten oder positive Nachrichten über bestimmte Produkte in sozialen Netzwerken verbreiten.
Mehr zum Thema in Technology Review online |
Diese Beschreibung von heise.de paßt doch wie die Faust auf's Auge. Omma ging zwar überwiegend den umgekehrten Weg (negative Nachrichten ...), nutzte jedoch diese Strategie, wenn man das Strategie nennen kann.
Da wurden tendenziöse Nachrichten veröffentlicht. Sowohl positive (Frauen sind die besseren ...), als auch negative (Männer sind Täter ...). In Zeiten des Internets ging die Omma online und erhielt Beistand in Form eines Forums. Dort das gleiche Spiel, mehr oder weniger offen und direkt. Männer sind Täter, Frauen Opfer. Frauen sind die besseren, Männer die schlechteren und zurück geblieben. Und was dergleichen noch so abgesondert wurde und wird.
Eine neue Qualität wurde erreicht indem Expertisen, quasi als Flankenschutz, veröffentlicht und propagiert wurden. Diese sogenannten Expertisen haben einen wissenschaftlichen Anstrich (was Seriösität und Allgemeinverbindlichkeit vorgaukeln soll) und dienen nicht direkt dem Zweck und Ziel das Omma (und andere) verfolgt.
Dieser "Flankenschutz" soll anscheinend dazu dienen die ersten Kritiker mundtot zu machen, oder zumindest in festgelegte Schranken zu verweisen.
Beim Lesen der Omma, Online-Zeitungen oder ähnlichem sollte man sich also immer fragen:
Soll hier Stimmung gemacht werden für/gegen xy?
Wird versucht Einfluß auf eine (meine) Meinung zu nehmen?
Wird versucht ein bestimmtes (stereotypes) Bild zu transportieren?
So, Spaß beiseite. Wir sind Menschen. Wir beeinflussen einander, gewollt oder ungewollt - ob wir wollen oder nicht; manches mal mit Vorsatz (z.B. Werbung). Das ist nichts besonderes oder schlimm. Schlimm wird es erst, wenn dadurch eine Meinung von wenigen verbindlich für alle werden soll. Oder gar, wenn eine Ideologie, zu welchem Zweck auch immer, etabliert werden soll.
Also immer wachsam sein, immer gugge. 
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| Beitrag vom 18.04.2012 - 10:46 |
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